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Heinold: „Hier können die jungen Menschen Wertschätzung und Erfolg erfahren und lernen dabei, sich eigenverantwortlich zu bewegen – zuerst in der Luft und dann im gesamten Leben.“

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Ratzeburg (LOZ). Im Rahmen ihrer Sommertour „Schleswig-Holstein in Bewegung“ hat Finanzministerin Monika Heinold sich heute über die Arbeit der Produktionsschule Herzogtum Lauenburg Nord in Ratzeburg informiert. In der vom Landesprogramm Arbeit geförderten Produktionsschule warten und reparieren Jugendliche und junge Erwachsene mit eingeschränkter beruflicher Perspektive kleine und große Segelflugzeuge und lernen dabei, Verantwortung zu übernehmen und eigene Lebensziele zu entwickeln. Nach einem Rundgang über das Werkstattgelände kam die Ministerin mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern ins Gespräch.

„Die Produktionsschule gibt jungen Menschen eine Chance, die es im Leben bislang nicht immer einfach hatten. Hier können sie Wertschätzung und Erfolg erfahren und lernen dabei, sich eigenverantwortlich zu bewegen – zuerst in der Luft und dann im gesamten Leben. Ziel ist es, dass anschließend der Übergang in den Arbeitsmarkt gelingt. Das ist dann eine tolle Leistung“, so Finanzministerin Monika Heinold.

Produktionsschulen richten sich an junge Menschen unter 25 Jahren, deren berufliche Perspektive eingeschränkt ist. Ziel ist es, fachpraktische Fähig- und Fertigkeiten sowie die für eine schulische oder berufliche Integration notwendigen Sozial- und Personalkompetenzen zu vermitteln. Die Produktionsschule Herzogtum Lauenburg Nord widmet sich der Grundüberholung und Teilreparatur von Segelflugzeugen in Holz- und Gemischtbauweise. Aufträge aus dem gesamten Bundesgebiet und dem europäischen Ausland gehen von Luftsportvereinen und Privatpersonen ein. Pro Jahr nehmen etwa 70 Jugendliche und junge Erwachsene das Angebot der Einrichtung wahr.

Die Produktionsschule Herzogtum Lauenburg Nord ist Teilbetrieb der BQG Personalentwicklung GmbH Ratzeburg und ein zentrales arbeitsmarktpolitisches Instrument des Jobcenters Herzogtum Lauenburg zur Aktivierung und Förderung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Mit dem 2014 ins Leben gerufenen Landesprogramm Arbeit unterstützt die Landesregierung unter anderem die Integration von Menschen mit eingeschränkter beruflicher Perspektive in Arbeitsmarkt. Finanziert wird das Programm über Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF), Landesmittel sowie private und öffentliche Kofinanzierungsmittel. Die Produktionsschule Herzogtum Lauenburg Nord wird im Zeitraum von 2017 bis 2018 über das Landesprogramm Arbeit mit insgesamt rund 510.000 Euro gefördert.

Unter dem Motto „Schleswig-Holstein in Bewegung“ ist die Finanzministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin Monika Heinold auf ihrer Sommertour im Land unterwegs: „Wir bewegen Schleswig-Holstein und Schleswig-Holstein bewegt uns. Das ist ein ideales, kreatives Wechselverhältnis“, erklärt Monika Heinold. In den kommenden Tagen möchte die Ministerin diese Bewegung im Land vor Ort aufnehmen, verfolgen und erleben. Dazu wird sie sich auf zahlreichen Stationen über Projekte und Vorhaben informieren. Und dabei selbst immer in Bewegung bleiben.

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