Erfolgreiche Aktion der Kreisjägerschaft Herzogtum-Lauenburg wird fortgesetzt

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Mölln (LOZ). Der Straßenverkehr ist nicht nur für Wildtiere eine gefährliche, viel zu oft tödliche Angelegenheit, sondern auch für den Menschen mit teilweisen Schwerstverletzungen. Deshalb sind die Mitglieder der Kreisjägerschaft Herzogtum-Lauenburg seit Jahren aktiv. Unter der Leitung vom KJS-Vorsitzenden Bernd Karsten, wurden 6.000 Warnreflektoren für Fahrbahnbegrenzungspfähle von Bundes-, Landes- und Kreisstraßen angeschafft, um das Wild zu vergrämen, sobald die Reflektoren angeleuchtet werden.

Diese hohe Investition von nach Listenpreis 30.000 Euro konnte auf Grund der hohen Stückzahl und des Verhandlungsgeschicks, sowie eines Sponsors um die Hälfte auf 15.000 Euro reduziert werden. Zusätzlich wurden dann noch aus der Hegeringkasse die 1.100 Reflektoren für den Hegering 9 mit einem Euro pro Stück bezuschusst, sodass eine für jeden tragbare Investition herauskam.

Allein im Hegering 9 mit den Gemeinden Roseburg, Güster, Hornbek, Woltersdorf, Tramm, Breitenfelde, Talkau, Niendorf, Bälau und Alt-Mölln wurden in diesem Jahr schon 1.100 der glitzernden Reflektoren montiert.

Bereits vor vier Jahren hatte Thomas Klose gemeinsam mit anderen Mitgliedern aus dem Hegering ähnliche Technik, reflektierende Metallplatten, angebracht. Der Erfolg gab den Jägern Recht: Der Fallwildanteil, also die Anzahl der durch Fahrzeuge getöteten Tiere an der Gesamtstrecke, sank von 23 auf 17,5 Prozent. Allerdings entsprechen die damals verwendeten Reflektoren „Marke Eigenbau“ – mittlerweile nicht mehr den Vorschriften, wie die Straßenmeisterei mitteilte.

Aus diesem Grund wurde nach Umfrage bei den Jägern im Kreisgebiet eine Sammelbestellung aufgegeben, wodurch die stattliche Summe von 6.000 benötigten Reflektoren für rund 300 laufende Kilometer Straße zustande kam. KJS-Vorsitzender Bernd Karsten: „Nun hoffen wir natürlich, dass durch diese Maßnahme mit der besseren Technik, der Fallwildanteil noch weiter reduziert werden kann.“

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