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(LOZ). Liebe Leser, auch wir wollen in diesem Jahr einen Rückblick auf 2018 wagen. Viel ist in diesem Jahr passiert, viel allerdings auch nicht, sei es durch verschobene politische Entscheidungen oder auch Ablehnungen von Vorhaben. Eine komplette Übersicht würde hier den Rahmen sprengen. Wir haben uns daher entschlossen, eine Top 5 für jede der regionalen Rubriken zu veröffentlichen.

Sie als Leser haben darüber abgestimmt, was die Bürger im Herzogtum Lauenburg am meisten bewegte. Die Zugriffszahlen auf die Artikel dienen so als Voting.
Wir wünschen viel Spaß bei den Erinnerungen an Geschehenes und freuen uns, Sie auch im kommenden Jahr wieder mit aktuellen und kostenlosen Nachrichten versorgen zu können. Kommen Sie gut in das neue Jahr und bleiben Sie gesund.

Büchen

Ein defekter Ölradiator sorgte im Dezember für ein Feuer in einem Holzhaus in der Feriensiedlung „Waldweiher“ bei Fitzen. Durch das Feuer wurde das komplette Haus zerstört. Personenschäden bis auf kleinere Brandwunden gab es glücklicherweise nicht.
Auf großes Interesse stieß auch der Abriss des kleinen Edeka-Marktes an der Kreuzung Lauenburger Straße / Zwischen den Brücken. Dort entstehen nun Seniorenwohnungen und eine Tagespflege. Durch den Wegfall der Einkaufsmöglichkeit wurde es schwieriger für einige Bürger ihren täglichen Bedarf zu decken. Das Amt richtete daher Seniorenfahrten zum Kreisel ein, damit dort eingekauft werden kann.
Auf Platz drei der beliebtesten Artikel in 2018 im Amt Büchen war das Jubiläum des Trecker Trecks in Fitzen, das mit großer Feier und Zeltdisco begangen wurde.
Viele Pendler waren auch in diesem Jahr von den Straßensperrungen betroffen, bedeuteten sie doch Umwege und dadurch länger Fahrzeiten. So schaffen es die Vollsperrung der Pötrauer Straße von Juni bis August und die Sperrung der L 205 wegen Instandsetzung zwischen Gudow und Büchen im September auf die Plätze vier und fünf.

Geesthacht

Im Oktober gaben die Geesthachter Stadtwerke bekannt, dass sie vier Millionen Euro investieren wollen um das Freizeitbad attraktiver zu gestalten. Damit holten die Stadtwerke in diesem Jahr den ersten Platz in Geesthacht bei den am meisten gelesenen Artikeln.
Auf Platz zwei kommt ein Firmenportrait einer international arbeitenden Firma aus Geesthacht. CTS bietet innovative Lösungen bei Faserverbundwerkstoffen. Das Geesthachter Familienunternehmen erobert damit den Weltmarkt.
Die Grünen fordern die Aufgabe des Projektes, viele Bürger und Parteien hoffen auf eine schnelle Umsetzung. So stieß der Artikel über weitere Verzögerungen bei der geplanten Ortsumgehung dann auch auf entsprechendes Interesse.
Auch das Geesthachter Elbfest lockte nicht nur viele Besucher an die Elbe, auch wollten sich viele Leser darüber informieren, was dort an den drei Tagen geboten wird.
Das Autofahrer die Baustelle der B404 als Abkürzung nutzen, verärgerte vor allem die Anwohner. Im August kündigte daher die Verwaltung an, dass Absperrungen künftig die Durchfahrt der Baustelle verhindern sollen.

Hohe Elbgeest

Die Energieberatung im Amt Hohe Elbgeest stieß in diesem Jahr auf besonders großes Interesse im Amt. Lässt sich so doch nicht nur die Umwelt schonen, auch der Geldbeutel kann oftmals merklich entlastet werden.
Die Gleichstellungsbeauftragte Nina Stiewink lud im März zum Orientierungskurs für pflegende Angehörige: „Was heißt hier Demenz?“ ein. Ein Thema, das immer öfter Angehörige fordert.
Was muss sich bei den Krankenkassen tun, um Mittelstand und Selbstständige zu stützen? Diese Frage stellten im August unter dem Motto „Schlecht oder unversichert trotz Mittelstand?“ Dr. med. Uwe Denker vom Verein „Praxis ohne Grenzen“ und die SPD Kröppelshagen.
Wie auch in Geesthacht schaffte es die Ortsumgehung unter die Top 5. Eine Informationsveranstaltung im September in Dassendorf sorgte nicht nur für ein volles Haus, auch viele Leser informierten sich nachträglich über die Veranstaltung.
Ebenfalls auf großes Interesse stieß das Jubiläum der Jugendfeuerwehr. 40 Jahre Jugendfeuerwehr Kröppelshagen-Fahrendorf wurde im März gefeiert.

Lauenburg

Viele Pendler waren von der teilweisen Sperrung der B 209 über die Elbe zwischen Hohntorf und Lauenburg betroffen. So gab es nicht nur lange Staus, auch belegt das Thema die beiden ersten Plätze. „Autofahrer sollten sich wieder auf lange Staus einstellen“, hieß es im Oktober. Bereits im September gab es die erste Ankündigung, wo bereits die Planer mit größeren Staus rechneten.
Viele Betroffene werden sich noch gut daran erinnern: Im Juni mussten Teile des Lauenburger Gewerbegebietes an der Elbe wegen einer Bombenentschärfung evakuiert werden. Welche Gebiete betroffen waren und was es zu beachten gab, wurde besonders viel gelesen.
Platz vier und fünf werden wieder von einem Thema belegt. Der NDR Sommertour. Das die Lauenburger rund 2,5 Tonnen Steine bei der Gambionen Wette schleppen müssen und die Ankündigung, dass der NDR nach Lauenburg kommt, sorgte für großes Interesse.

Mölln

Ein unbekannter, der nachts Frauen anspricht, sorgte im Juni nicht nur für großes Unbehagen in Mölln, auch stieß das Thema auf besonders großes Interesse bei den Lesern.
Viele Leser interessierten sich auch dafür, dass Park & Control künftig Parkplätze in Mölln betreut. Nicht überall war man begeistert, dass künftig im Grambeker Weg 3-5 kontrolliert wird.
Auch Bauvorhaben und Sanierungen im Möllner Gebiet wurden gern gelesen. Ob die umfangreiche Sanierung der Bahnüberquerung (B207) in Höhe des Möllner Gewerbegebietes, die Grundsteinlegung für 80 Genossenschaftswohnungen in Mölln oder die Kanaluntersuchung in Mölln, diese Themen stießen auf großes Interesse.

Schwarzenbek

Wir berichteten im April darüber, dass das Modehaus CML in Schwarzenbek schließt. Das fanden besonders viele Leser in Schwarzenbek interessant. Inzwischen läuft das Geschäft unter „CML anders“ mit regelmäßigen besonderen Angeboten weiter.
Stadtverwaltung und Politik verärgern Kita- und Grundschul-Eltern. So lautete eine Überschrift im November. Die Eltern aus Schwarzenbek fühlten sich von den Stadtvertretern nicht ernst genommen.
Sportlich war die Ankündigung für den Football-Saisonauftakt in Schwarzenbek mit den Hamburg Blue Devils und Carsten Spengemann, die es immerhin auf den dritten Platz schaffte.
Ein Thema, dass die Schwarzenbeker ebenfalls interessant fanden war der Wechsel in der Stadt-Apotheke in der Passage. Apotheker Peter Genz gab nach 34 Jahren die Leitung der Apotheke an den Apotheker Jan Allendorf weiter.
Aber auch 14 neue Tagesmütter im Herzogtum sorgten für Aufmerksamkeit. Ist der Bedarf an Kinderbetreuung doch weiterhin ungebrochen.

Aus der Region

Mit der Müllabfuhr lief es in diesem Jahr im Herzogtum nicht Rund. Immer wieder wurden Termine verschoben und Mülltonnen nicht geleert. Im Juli kündigte die AWSH dann an, dass ab September die Müllabfuhr wieder planmäßig laufen soll. Als „Wiedergutmachung“ wurden Gutscheine für die Müllentsorgung an Kunden verschickt.
Bereits im Juni forderte die Linke eine Rekommunalisierung der Müllabfuhr, damit es nicht wieder zu den Problemen wie in diesem Jahr kommen kann.
Der Grund für die nicht funktionierende Müllabfuhr war Personalmangel. Im Juni erklärte AWSH-Geschäftsführer Dennis Kissel die damalige Situation.
Es gab aber auch gute Nachrichten. Lauenburgische Wisente werden in Rumänien ausgewildert, so lautete die Überschrift im März. Insgesamt 19 Wisente wurden aus deutschen Gehegen nach Rumänien gebracht, damit sie dort in den südlichen Karpaten in freier Wildbahn leben können. Zwei junge Kühe kamen auch aus dem Herzogtum.
Mölln und Ratzeburg waren auch vom Poststreik im Februar betroffen. Die Gewerkschaft ver.di Nord hatte zu Warnstreiks aufgerufen. Die Ohnehin unregelmäßigen Öffnungszeiten der Post im Herzogtum Lauenburg waren aber vor allem durch die dünne Personaldecke verursacht, die das ganze Jahr über spürbar war.

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