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(LOZ). Anlässlich des Jahreswechsels haben die CDU-Landtagsabgeordneten Klaus Schlie und Andrea Tschacher heute die Einführung einer Meistergründungsprämie in Schleswig-Holstein im Jahr 2019 begrüßt.

„Im neuen Jahr bringt die Landesregierung mit der Einführung der Meistergründungsprämie eine wichtige Weichenstellung für das Handwerk im Kreis Herzogtum Lauenburg auf den Weg. Voraussichtlich ab April wird die Gründung oder die Übernahme eines Meisterbetriebes mit bis zu 10.000 Euro finanziell gefördert“, sagt Klaus Schlie, Landtagsabgeordneter des Wahlkreises Lauenburg Nord.

Die Einführung der Meistergründungsprämie erfolge vor dem Hintergrund zahlreicher drohender Betriebsaufgaben, da über die Hälfte der Betriebsinhaber im Bereich der Handwerkskammern Lübeck und Flensburg älter als 50 Jahre seien. Die mit der Meistergründungsprämie gewährte finanzielle Förderung solle deshalb zur Neugründung oder Übernahme eines Handwerksbetriebes motivieren. „Die schwierige Suche nach einem Handwerker dürfte für die allermeisten Menschen bereits heute gängige Erfahrung sein“, so Klaus Schlie weiter.

Die Meistergründungsprämie solle dazu beitragen, mittelfristig für Abhilfe zu sorgen. Mit der Einführung der Meistergründungsprämie fördere Schleswig-Holstein die erstmalige Gründung beziehungsweise Übernahme eines Handwerksmeisterbetriebs nach einem Zweistufenmodell mit maximal 10.000 Euro (7.500 Euro Basisförderung, 2.500 Euro Folgeförderung), erklärt Andrea Tschacher, Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Lauenburg Süd weiter. Dafür stelle das Land im Jahr 2019 erstmalig eine Million Euro zur Verfügung. In den nächsten Jahren steige die Summe auf knapp drei Millionen Euro jährlich.

„Die Meistergründungsprämie ist ein weiterer wichtiger Baustein für eine mittelstandsfreundliche Politik. Andere Bundesländer sind diesen Weg längst vor uns gegangen. Es ist deshalb gut, dass die Jamaika-Koalitionäre in Schleswig-Holstein jetzt diese Unterstützung für unser Handwerk beschlossen haben“, betont Andrea Tschacher.

Mit der Förderung der schleswig-holsteinischen Handwerkswirtschaft sei zugleich die Sicherung vorhandener sowie die Schaffung neuer Arbeitsplätze im Handwerk verbunden. Die Förderung sei deshalb auf Meisterbetriebe begrenzt, weil sie nach Betriebsneugründung eine deutlich höhere Überlebenswahrscheinlichkeit hätten und zudem als Ausbildungsbetriebe für den meisten Nachwuchs sorgen würden.

„Von insgesamt 2.600 Unternehmen, die sich im Jahr 2011 in die Handwerksrolle eingetragen haben, waren fünf Jahre später nur noch 64 Prozent am Markt. Bei Gründungen mit Meisterbrief dagegen existierten heute noch 86 Prozent der Unternehmen. Mit der Meistergründungsprämie wollen wir deshalb gerade junge Menschen motivieren, auf diese Weise unternehmerische Verantwortung zu übernehmen“, erläutern Klaus Schlie und Andrea Tschacher abschließend.

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