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(LOZ). Die Lauenburgischen Landtagsabgeordneten Klaus Schlie und Andrea Tschacher erklären zur heutigen Veröffentlichung der Eckpunkte im KiTa-Reformprozess:

„Nach über einem Jahr intensiver Projektarbeit mit den Elternvertretern, den kommunalen Spitzenverbänden und der Landesarbeitsgemeinschaft haben wir die Eckpunkte der zukünftigen KiTa-Gesetzgebung in Schleswig-Holstein festgelegt“, so Klaus Schlie.

„Wir werden unser Ziel, Eltern von zum Teil überdurchschnittlich hohen Beiträgen zu entlasten, über eine Deckelung erreichen. In der Vergangenheit wurden hier Beiträge von zum Teil über 600 Euro fällig. Ab dem 1. August 2020 wird es einen festen und verbindlichen Beitragsdeckel geben. Für die Ganztagsbetreuung (8-Stunden) für Kinder über 3 Jahren liegt dieser bei maximal 233 Euro, Halbtags (5-Stunden) bei max. 145 Euro“, so Schlie weiter.

Im Bereich der unter Dreijährigen wird der Deckel ganztags bei maximal ca. 288 Euro liegen, Halbtags bei maximal ca. 180 Euro.

„Darüber hinaus setzen wir mit dem Standard-Qualitäts-Kosten-Modell (SQKM) definierte und landesweit einheitliche Mindeststandards. Darunter fällt u.a. die Anhebung der Verfügungszeiten, eine gesetzlich festgelegte Gruppengröße von max. 20 Kindern und die Aufstockung des Personalschlüssels im Elementarbereich auf 2,0 Fachkräfte pro Gruppe“, sagt Schlie weiter.

Städte und Gemeinden, die heute noch deutlich über 40 Prozent der Kinderbetreuungskosten tragen müssen, werden durch die Mittelerhöhung des Landes entlastet. In der Vergangenheit mussten die Kostensteigerungen von den Gemeinden ein Stück weit selbst getragen werden.

Durch eine zukünftig dynamisierte Förderung des Landes soll ihnen diese Last abgenommen werden und auch eine prozentuale Deckelung der kommunalen Finanzierungsanteile eingeführt werden.

„Wir haben nun die Chance mit einer Erhöhung der reinen Landesmittel um knapp eine halbe Milliarde Euro zusätzlich im KiTa-Bereich, nicht nur Verbesserungen sowohl in der Qualität zu erreichen, Eltern und Kommunen zu entlasten, sondern erreichen durch eine Umstellung der Grundstruktur über die landeseinheitlichen Mindeststandards ein transparentes System mit einer dynamisierten Förderung für den gesamten KiTa-Bereich“, so Andrea Tschacher abschließend.

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