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Wentorf (LOZ). Die Stühle im frisch renovierten DRK-Zentrum Wentorf reichten nicht mehr aus, um allen Besuchern, die nach Wentorf gekommen sind, einen Platz zu bieten. Das Interesse an der Veranstaltung war so groß, dass kurzerhand auch Tische zu Sitzgelegenheiten umfunktioniert werden mussten. Die Anlaufstelle zur Ehrenamtskoordination der DRK-Betreuungsdienste hatte im Rahmen der Wentorfer Kulturwoche zu einem eritreischen Tag eingeladen, um den Austausch zwischen Eritreern und der einheimischen Bevölkerung zu fördern.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand ein Vortrag von dem Journalisten Reinhard Pohl und der Dolmetscherin Luul Habtemariam, die auf sehr informative Art über das Leben in Eritrea berichteten. Dabei wurde auch die Situation von Eritreern im Asylverfahren thematisiert. Mit über 80 Personen war die Veranstaltung sehr gut besucht: „Die hohe Besucherzahl zeigt, dass es offenbar einen großen Bedarf an dem Thema gibt - einige der Besucher kamen sogar aus Neumünster und Schleswig-Flensburg, um an der Veranstaltung teilnehmen zu können“, erklärte Anke Laumanns-Monreal, die Geschäftsführerin der DRK-Betreuungsdienste.

Nach dem Vortrag folgte der gemütliche Teil der Veranstaltung: es gab ein leckeres Buffet mit jeder Menge eritreischer Spezialitäten, die von einigen der Eritreern selbst zubereitet worden waren. Neben Injera, dem klassischen eritreischen Brot, konnte man verschiedene Saucen und Gemüse probieren und lernte ganz nebenbei, wie das Essen traditionellerweise serviert und gegessen wird. Die gesellige Atmosphäre trug dazu bei, miteinander ins Gespräch zu kommen und neue Kontakte zu knüpfen. „Wir freuen uns, dass die Veranstaltung so gut angenommen wurde und möchten insbesondere den vielen Ehrenamtlichen danken, die uns bei der Vorbereitung und Durchführung maßgeblich unterstützt haben“, so Lisa Kalupar, die Ehrenamtskoordinatorin der Anlaufstelle.

Durchgeführt werden konnte die Veranstaltung vor allem auch dank der Förderung durch Aktion Mensch, der größten privaten Förderorganisation im sozialen Bereich in Deutschland, die die Arbeit der Anlaufstelle finanziell unterstützt. Wer mehr über die Arbeit der Anlaufstelle erfahren möchte oder Lust habt, sich selbst zu engagieren, schickt eine E-Mail an anlaufstelle@drk-betreuungsdienste.de

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