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Ratzeburg (LOZ). Heino Wulf, so heißt der Lebensretter, der vor 46 Jahren der Besatzung eines Bundesgrenzschutzhubschraubers und eines Chefarztes das Leben rettete.

Aus diesem Grunde überreichte am 11. Juni Erster Polizeihauptkommissar (EPHK) Ruhmlieb im Namen der Bundespolizeiabteilung Ratzeburg, Heino Wulf, eine Fotocollage als Dank und Anerkennung.

Im Februar 1973 übernahm die Besatzung des später verunfallten Bundesgrenzschutzhubschraubers den Auftrag, eine lebensbedrohlich verletzte Person vom Krankenhaus Ratzeburg zum Universitätskrankenhaus Lübeck zu fliegen.

Auf dem Ratzeburger See, Höhe Römnitzer Mühle, geriet der Hubschrauber in eine plötzlich aufziehende Nebelwand.

Während eines Ausweichmanövers geriet der Hubschrauber mit dem Wasser in Kontakt und stürzte in das kalte, sechs Meter tiefe Wasser.

Die Besatzung und der Chefarzt konnten sich aus dem Hubschrauber befreien. Für die lebensbedrohlich verletzte Person kam jede Hilfe zu spät. Den Unfall bemerkte Heino Wulf, der sich zu diesem Zeitpunkt am Ufer aufhielt. Er fuhr mit einem Boot schnellstmöglich zu der Absturzstelle und konnte die verunfallten Personen aufnehmen und an das rettende Ufer verbringen. Für sein uneigennütziges und schnelles Handeln sagt die Bundespolizeiabteilung Ratzeburg nochmals Danke.

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Bergung des verunglückten Bundesgrenzschutzhubschraubers. Foto: hfr

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