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(LOZ). Im Januar 2019 gab Landrat Christoph Mager den Startschuss für die Bauarbeiten am nächsten Teilstück des Radweges von Ratzeburg nach Zarrentin. Heute wurde der neue Radweg nun von den Baubeteiligten für den Verkehr freigegeben.

Seit 18 Jahren befindet sich der Radweg an der Kreisstraße 78 im Radwegebauprogramm des Kreises Herzogtum Lauenburg. Das neue Teilstück setzt den Radweg von Ratzeburg nach Zarrentin als Lückenschluss des landesweiten Radverkehrsnetzes fort. „Der neue Radweg ist nach DIN-Maß 2,50 m breit, damit erhöht sich die Sicherheit auch bei Begegnungsverkehr“, sagte Werner Rütz, Leitender Verwaltungsbeamter des Amtes Lauenburgische Seen bei der Eröffnung des Radweges. „Ich fahre selbst viel Rad und freue mich über diesen neuen Radweg, den das Amt ohne den Kreis Herzogtum Lauenburg nicht hätte realisieren können“, so Rütz weiter. Er selbst war bei der Entstehung des Leitprojektes „Radweg Ratzeburg-Zarrentin“ vor über 20 Jahren dabei. „Es ist schön zu sehen, dass wir uns langsam dem Ziel nähern.“

Landrat Christoph Mager betonte, dass das Land Schleswig-Holstein das etwa eine Million Euro teure Projekt zu 75 Prozent gefördert hat und bedankte sich vor allem bei den Grundstückseigentümern, die bereitwillig Teile ihrer Grundstücke für den Radwegebau an Kreis veräußert haben. „Nicht unerwähnt sollte an dieser Stelle bleiben, dass das Amt Lauenburgische Seen sich jedes Jahr mit 20.000 Euro an der Instandhaltung und Ausweisung von Radwegen beteiligt“, so der Landrat. Damit ist eine Kooperation zwischen dem kreiseigenen Naturpark und dem Amt Lauenburgische Seen gemeint, welche vor allem die Ausschilderung von Rad- und Wanderwegen und erforderliche Wartungsarbeiten zum Ziel hat.

Die Abnahme der Bauarbeiten durch das Unternehmen B&N Tief-, Straßen- und Asphaltbau GmbH aus Büchen konnte bereits eine Woche vor dem angepeilten Fertigstellungstermin erfolgen, passende Witterung sei Dank. Die Planung des neuen Radweges wurde durch das Büro ISS aus Bad Oldesloe und das Büro Stolzenberg aus Lübeck realisiert.

Nach der Freigabe des Radweges machten sich die Beteiligten mit ihren Rädern auf zu einer Probefahrt auf dem etwa zwei Kilometer langen Teilstück. Aber bereits vorher hat der neue Radweg schon großen Zuspruch gefunden: „Der Asphalt war fast noch warm, da waren schon die ersten Radfahrer und Inlineskater hier unterwegs“, weiß Gemeindevertreterin Birgit Wulff aus Seedorf zu berichten.

Die Kreisverwaltung wird sich nun nach Abschluss der Arbeiten noch einmal mit der Beschilderung der K78 und des Radweges beschäftigen um gegebenenfalls an unübersichtlichen Stellen auf die Querung durch Radfahrende hinzuweisen.

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