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Glinde (LOZ). Über 70 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des Deutschen Roten Kreuzes aus dem Kreisverband Herzogtum Lauenburg waren bei der Bombenentschärfung am 4. September in Glinde im Einsatz. Dabei waren die DRK Ortsvereine aus Börnsen, Büchen, Schwarzenbek und Mölln, mit Unterstützung weiterer Ortsvereine.

Auf Anfrage des Kreises Stormarn, waren die ersten Betreuungseinheiten bereits um 7.30 Uhr an der Feuerwache in Glinde. Die Rettungskräfte sorgten für den Betrieb von zwei Notunterkünften für bis zu 500 Personen, die für die Bevölkerung als zentrale Anlaufstellen dienten. Hier konnten die Anwohnerinnen und Anwohner aus dem Evakuierungsbereich den Tag verbringen und wurden sowohl registriert und verpflegt, als auch bei auftretenden Problemen tatkräftig unterstützt. Weiterhin wurden die Bewohner eines Pflegeheimes in der Notunterkunft mit betreut.

„Insgesamt waren über 500 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, DRK und weiteren Hilfsorganisationen vor Ort. Die Zusammenarbeit untereinander funktionierte ohne Probleme. Auch die Zusammenarbeit über die Kreisgrenzen hinweg war professionell. Dank der regelmäßigen Treffen mit dem Kreis Stormarn und den persönlichen Verbindungen unter den Helfern, konnten die Einsatzoptionen der Einheiten optimal eingesetzt werden. Ein großer Dank geht an die Verantwortlichen aus dem Kreis Stormarn,“ berichtet Jan Frederik Schlie, Katastrophenschutzbeauftragter des DRK Kreisverbandes Herzogtum Lauenburg, der selbst vor Ort war.

Aufgrund des lang andauernden Einsatzes, erfolgte in den Abendstunden die Nachalarmierung weiterer Kräfte aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg. Auch hier konnte durch die gute Vorbereitung Seitens des DRKs dazu beigetragen werden, dass für die Betroffenen keine großen Veränderungen spürbar waren. Nach Freigabe der Polizei und Unterstützung bei der Rückführung der Anwohner, war nach 17 Stunden im Einsatz für die DRK Helfer gegen 0.30 Uhr Einsatzende in Glinde.

Dr. Andreas Schmid, der Präsident des DRK Kreisverbandes Herzogtum Lauenburg dankte den DRK Helferinnen und Helfern aus dem Kreisverband und allen weiteren Einsatzkräften, die hier in besonderem Maße ihre Einsatzqualität und -bereitschaft eindrucksvoll bewiesen haben.

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