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Ratzeburg (LOZ). „Die Aussage des FDP Verkehrsministers Bernd Buchholz, dass die Ortsumgehung B 208 Ratzeburg aus seiner Sicht in dieser Legislaturperiode überhaupt nicht mehr geplant werden soll, kann natürlich nicht die politische Handlungswirklichkeit der neuen CDU geführten Landesregierung wiederspiegeln“, erklärt Klaus Schlie (CDU). Der Verkehrsminister macht derzeit klar, dass viele Baumaßnahmen für das Herzogtum Lauenburg in seiner Zeit als Minister nicht auf seiner Prioritätenliste stehen. Dadurch rücken Projekte, wo die Hoffnung auf zeitnahe Umsetzung bestand, wieder in weite Ferne.

Gerade FDP und CDU sind im Wahlkampf angetreten, um die Planungsverzögerungen der alten Landesregierung umgehend zu ändern. „Wenn nun der Verkehrsminister Buchholz nach wenigen Wochen im Amt meint feststellen zu müssen, dass die vorhandenen Planungskapazitäten im Landesbetrieb nicht ausreichen, um eine neue zukunftsgerichtete Verkehrspolitik in Schleswig-Holstein durchzuführen, dann sollte er nicht öffentlich politische Kapitulationserklärungen abgeben, sondern dafür sorgen, dass es genügend Planungskapazitäten gibt, um die notwendigen Planungsmaßnahmen durchzuführen“, mahnt Schlie.

Klaus Schlie weiter: „Gerade die Ortsumgehung Ratzeburg, aber auch die in Lauenburg sind seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten in der politischen Diskussion und sie sind im Interesse der Menschen unabdingbar notwendig. Darum gehe ich davon aus, dass Minister Buchholz Maßnahmen ergreifen wird, um politisch im Interesse der Menschen zu handeln.“

Dies sei umso notwendiger, da der Bundestagsabgeordneter Norbert Brackmann (CDU) die Finanzierungen der Maßnahmen im Bundesverkehrswegeplan sichergestellt hat. Bisher bemängelte Brackmann, dass die Vorgängerregierung nicht mit den Planungen hinterherkomme. Verkehrsminister Buchholz streicht aber gleich ganz einige Projekte, um so die mangelnden Planungskapazitäten zu überdecken.

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