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(LOZ). Kreistags- und Ausschusssitzungen auf engem Raum, Präsens bei öffentlichen Veranstaltungen, der Terminkalender der ehrenamtlichen Lokalpolitiker im Lauenburgischen ist übers ganze Jahr gut gefüllt – doch der Beginn der CoronaPandemie erfordert auch in der Kommunalpolitik ein Umdenken.

„Die politische Arbeit geht selbstverständlich weiter,“ berichtet der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion Norbert Brackmann. Seit Wochen prägen Telefonate, WhatsApp Nachrichten, Telefon- und Videokonferenzen das Tagesbild der politischen Entscheidungsträger. „Ich bin sehr froh, dass wir innerhalb der Fraktion „einen kurzen Draht haben“ und so auch in den Krisenzeiten ein enger Kontakt herrscht. Das ist wichtig, denn unsere Mandatsträger vor Ort sind direkt konfrontiert mit den Sorgen und Nöten der Bürgerinnen und Bürger“, zeigt sich Brackmann überzeugt.

Digital per Videokonferenz informierte daher der Landrat Dr. Christoph Mager die CDU-Abgeordneten auf ihrer letzten Fraktionssitzung über den Sachstand der Corona-Pandemie im Kreis Herzogtum Lauenburg. „Der Landrat, die Mitarbeiter der Kreisverwaltung – sie alle leisten gerade in dieser schwierigen Zeit hervorragende Arbeit. Auch wenn uns die aktuell rückläufigen Infektionsraten vielleicht nur eine Verschnaufpause gewähren, so stehen die Notfallplanungen des Kreises bereits bis zum Jahresende. Mit Weitsicht und Umsicht wird hier sehr professionell gehandelt“, lobt der Fraktionschef das Agieren der Verwaltung.

„Die Corona-Pandemie ist eine herausfordernde absolute Ausnahmesituation, die neben dem schwer einschätzbaren Krankheitsverlauf für alle Bürgerinnen und Bürger Einschränkungen in ihrem täglichen Leben und mitunter ganz erhebliche Existenzsorgen mit sich bringen. Die Auswirkungen der Pandemie, insbesondere auf die Wirtschaft, den Tourismus, die Kultur und nicht zuletzt auch auf die Kommunen in unserem Kreisgebiet sind die beherrschenden Themen in unseren digitalen Konferenzen. Deshalb hat die CDU-Fraktion auf ihrer Fraktionssitzung einstimmig beschlossen, als Zeichen der Solidarität und Verbundenheit in dieser schweren Zeit auf die den Abgeordneten auch für Online-Fraktionssitzungen zustehenden Sitzungsgelder bis auf Weiteres zu verzichten,“ informiert Brackmann.

Anfang Mai werden die Vertreter aller Fraktionen im Kreistag dann gemeinsam mit dem Kreispräsidenten Meinhard Füllner erörtern, wie und mitunter auch wo künftig Ausschuss- und Kreistagssitzungen unter Berücksichtigung aller rechtlicher Erfordernisse stattfinden können. „Mittelfristig hoffe ich, dass der Verlauf der Pandemie es erlaubt, dass wir wieder zu Präsenssitzungen übergehen können, denn darüber ist sich meine Fraktion einig: Digitale Konferenzen sind eine sinnvolle Ergänzung, aber sie ersetzen nicht den persönlichen Kontakt“, resümiert der Fraktionsvorsitzende.

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