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Nusse (LOZ). Auf Einladung des FDP-Landtagsabgeordneten Christopher Vogt und des FDP-Ortsverbandes Nusse und Umgebung besuchte Staatssekretär Thilo Rohlfs aus dem Kieler Wirtschaftsministerium in dieser Woche die Vereinigte Stadtwerke Media GmbH in Nusse, um sich über den weit vorangeschrittenen Breitbandausbau in der Region zu informieren und sich über weitere Perspektiven auszutauschen.

Um den Breitbandausband im ländlichen Raum voranzutreiben, wurde 2009 die Vereinigte Stadtwerke Media GmbH gegründet. Diese ist verantwortlich für den Breitbandausbau in den Gemeinden zwischen Hamburg und Lübeck. Seit seiner Gründung hat das Unternehmen rund 160 Millionen Euro in den Breitbandausbau investiert. „In Sachen Breitbandversorgung nimmt unsere Region heute eine Vorbildfunktion in Deutschland ein“, sagt Fabian Caspers von den Vereinigte Stadtwerke Media GmbH. „Seit 2009 haben wir bereits 4.101 Kilometer Glasfasernetze aufgebaut. Heute versorgen wir 42.000 Kunden in 160 Gemeinden mit zukunftsfähigem TV-, Telefon- und Internetanschluss. Während im Bereich ‚Fiber to the Home‘ (FTTH) in Deutschland die durchschnittliche Anschlussmöglichkeit bei 13 Prozent liegt, kann das Versorgungsgebiet der Vereinigte Stadtwerke Media mit 80 Prozent punkten.“

Nach den Worten von Schleswig-Holsteins Technologie-Staatssekretär Thilo Rohlfs sind vor allem die regionalen Stadtwerke und Verbünde die tragende Säule des Erfolgs im Breitbandausbau. „Mit einer landesweiten Verfügbarkeitsquote von aktuell fast 50 Prozent liegen wir beim Glasfaser-Ausbau bundesweit mit großem Abstand an der Spitze“, so Rohlfs. Beeindruckt habe ihn, dass es auch in den ländlichen Regionen gelungen sei, den Glasfaserausbau flächendeckend voranzutreiben – und zwar nahezu vollständig ohne staatliche Unterstützung.

Christopher Vogt ergänzte: „Wir freuen uns über diese Erfolgsgeschichte und werden diesen regionalen Versorger auf seinem Wachstumskurs weiterhin konstruktiv begleiten. Für uns als Nord-FDP ist die Modernisierung der Infrastruktur eines der wichtigsten Themen. Davon profitieren alle Bürgerinnen und Bürger. Mit dem Glasfasernetz sind wir hier sehr gut aufgestellt, um als attraktive Region zukunftsfähig zu bleiben. Wir haben gerade in den letzten Monaten gesehen, dass es hier zumindest keine technischen Hürden gibt, um aus dem Home-Office arbeiten zu können. Ich gehe davon aus, dass zukünftig noch mehr Menschen hier leben möchten, die ihren Arbeitsplatz bisher noch woanders haben. Mit diesem Pfund sollten wir noch mehr wuchern.“

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