Lesezeit: 2 Minuten

(LOZ). Im Angesicht der Corona-Pandemie und der Abmilderung der negativen Folgen der Pandemie hat der Bund im Jahr 2020 umfangreiche Maßnahmen verabschiedet. Die KfW, die Kreditanstalt für Wiederaufbau, setzt die Programme im Auftrag des Bundes um. Vor allem die Corona-Hilfsprogramme ließen das KfW-Geschäftsvolumen im Förderjahr 2020 auf einen historischen Höchstwert von 135,3 Milliarden Euro steigen.

Diese Förderungen beinhalteten nicht nur die Unterstützung von Unternehmen, sondern sowohl die Förderung von Kommunaler und Sozialer Infrastruktur als auch die Förderung von Privatkunden im Bereich Energiesanierung. Laut einer aktuell übermittelten Übersicht der KfW haben auch die Region Herzogtum Lauenburg/Stormarn von den Förderungen der KfW in Höhe von insgesamt 520,5 Millionen Euro profitiert.

Mittelständische Unternehmen im Kreis Herzogtum Lauenburg wurden mit 51,6 Millionen Euro und in Stormarn mit 161,9 Millionen Euro gefördert. Dies beinhaltet Unternehmensinvestitionen in Form von Schnellkrediten, Unterstützung bei Gründungen und Förderungen im Bereich der Energieeffizienz und Erneuerbare Energien. Durch die KfW-Förderungen im Jahr 2020 wurden auch Privatkunden sowohl im Bereich Wohnen und Bauen als auch bei Investitionen in energieeffizientes Sanieren unterstützt. Die Summe der Förderungen für Privatkunden beträgt im Kreis Herzogtum Lauenburg/Stormarn insgesamt fast 270 Millionen Euro.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie stellen Kreise, Städte und Gemeinden vor gewaltige Herausforderungen. Die kommunalen Haushalte in der Corona-Krise sind in zweifacher Hinsicht herausgefordert: einerseits durch einbrechende Einnahmen und andererseits durch wachsende Ausgaben. Daher bemüht sich die KfW auch die Kommunale und Soziale Infrastruktur zu unterstützen. In der Region Herzogtum Lauenburg/Stormarn wurden dafür insgesamt um die 37,4 Millionen Euro investiert.

Bezüglich der Förderungen der KfW erklärt die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer: „Ich begrüße, dass die KfW ihre Förderungen im Jahr 2020 im Hinblick auf die Corona-Pandemie und die negativen Folgen vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen deutlich erhöht hat. Für das Jahr 2021 ist eine anhaltende Förderung von Unternehmen durch die KfW unabdingbar, um die Folgen der Pandemie abzumindern. Auch die finanzielle Unterstützung der Arbeit der Kommunen ist in Hinblick auf die doppelte Belastung der kommunalen Haushalte essenziell. In meiner Rolle als Energiepolitikerin begrüße ich an dieser Stelle aber auch steigende Förderungen der KfW im Bereich der Energiewende für Privatpersonen und Unternehmen im Jahr 2020. Um unsere Klimaschutzziele zu erfüllen, sollte die KfW auch im Jahr 2021 verstärkt in Richtung Erneuerbare Energien gehen und damit auch investitionsseitig an der Abkehr von fossilen Ressourcen aktiv mitwirken. Schließlich liegt in klima- und ressourcenschützenden Maßnahmen auch zukunftsgewandte Arbeit und Innovation.“

Unterstützen Sie mit einer freiwilligen Spende den Journalismus vor Ort, der ohne Konzernvorgaben aus der Region für die Region berichtet. Mit der Spende helfen Sie uns, Sie weiterhin kostenlos mit Nachrichten zu versorgen. Der freiwillige Betrag ist ab einem Euro in ganzen Eurobeträgen frei wählbar. Eine Spendenquittung kann leider nicht ausgestellt werden. Für die Spende ist ein PayPal-Konto notwendig. Vielen Dank! Ihre LOZ-News

Betrag
 EUR

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.