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(LOZ). Auf der Landeswahlkonferenz der SPD Schleswig-Holstein wurde die Kreisvorsitzende der SPD Herzogtum Lauenburg Nina Scheer auf Platz 2 der Landesliste für die Bundestagswahl gewählt. Sie erhält damit den ersten Frauenplatz.

„Die SPD hat mit Nina Scheer seit 2013 eine engagierte und vor allem kompetente Umwelt- und Energiepolitikerin im Deutschen Bundestag. Sie wirkte maßgeblich am bundespolitischen Verbot von Fracking mit und tritt seit vielen Jahren für eine beschleunigte Energiewende ein. Außerdem erwirkte sie mit dem Aktionsbündnis „Future 4 Fishes" in Geesthacht die Installation einer Heberleitung zur ökologischen Durchgängigkeit der Elbe am Stauwehr. Für die SPD-Fraktion initiierte und verfasste sie eine Positionierung zum Whistleblowerschutz und erstritt Rahmenbedingungen zur Gewährleistung etwa von Pressefreiheit im Umgang mit Geschäftsgeheimnissen“, erklärt der SPD Herzogtum Lauenburg Pressesprecher, Moritz Flint.

Nina Scheer spricht sich klar gegen die Bewaffnung von Drohnen aus und wirkte daran mit, dass die große Koalition keine Anschaffung von bewaffneten Kampfdrohnen vornahm.

Die studierte Juristin, Musikerin und promovierte Politikwissenschaftlerin ist seit 1987 SPD-Mitglied und Mitglied der SPD-Grundwertekommission seit 2011. Zwischen 2015 und 2019 war sie Mitglied des SPD-Landesvorstandes (keine erneute Kandidatur) und ist seit 2017 Vorsitzende des SPD-Kreisverbandes Herzogtum Lauenburg. Ehrenamtlich leitet sie als deren Vorstand die Hermann-Scheer-Stiftung. Im Bundestag ist sie stellvertretende Vorsitzende des Parlamentarischen Beirats für nachhaltige Entwicklung, Mitglied des Umweltausschusses und des Ausschusses für Recht und Verbraucherschutz sowie stellvertretendes Mitglied im Wirtschaftsausschuss. Für die SPD-Bundestagsfraktion ist sie außerdem Mitglied des Energie-Beirats des Verbraucherzentrale Bundesverbands und dessen Vorsitzende. Vor dem Eintritt in den Bundestag war Nina Scheer Geschäftsführerin des Bundesverbands Nachhaltige Wirtschaft e.V. (ehemals UnternehmensGrün e.V.).

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