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(LOZ). Nachdem seit dem vergangenen Dienstag die 3. Feuerwehrbereitschaft sowie Logistik-, Betreuungs- und Sanitätseinheiten des Katastrophenschutzes in Rheinland-Pfalz im Rahmen eines schleswig-holsteinischen Einsatzkontingents tätig sind, wurde am Sonntag, 25. Juli, die Ablösung aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg verabschiedet.

Um 5 Uhr in der Früh ging es von der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Elmenhorst im geschlossenen Verband Richtung der rheinland-pfälzischen Gemeinde Windhagen, wo die schleswig-holsteinischen Kräfte ihren Bereitstellungsraum gefunden haben. Von dort aus werden alle Einsätze im Katastrophengebiet gesteuert.

Versorgt mit Lunchpaketen des Geesthachter Edeka-Händlers Lippert erwartet die Einsatzkräfte eine etwa zehn- bis zwölfstündige Verlegezeit. Da diesmal keine gemeinsame Anreise mit den anderen Einheiten aus dem Land über das Gefahrenabwehrzentrum Neumünster erfolgt, verkürzt sich die Anreisezeit um mehrere Stunden.

Die 3. Feuerwehrbereitschaft wird dabei mit Personal und Material ersetzt durch die 2. Feuerwehrbereitschaft. Diese bestehet aus Einheiten der Freiwilligen Feuerwehren Alt-Mölln, Kastorf, Gudow, Ritzerau, Sandesneben, Rondeshagen, Elmenhorst, Tramm, Wentorf AS, Sierksrade, Bröthen und Sterley ergänzt um Einsatzkräfte aus Lauenburg.

Die Logistiktruppe der DLRG Oberelbe, die Betreuungsgruppe der DLRG Ratzeburg, die Sanitätseinheiten aus ASB Mölln, DRK Schwarzenbek, DRK Büchen und DLRG Oberelbe sowie die Trinkwasserversorgungseinheit des Löschzugs Gefahrgut werden personell ausgetauscht. Dabei bleibt deren Material vor Ort und die neuen Einsatzkräfte verlegt durch einen Reisebus in das Einsatzgebiet. Das dortige Personal fährt dann mit dem Reisebus zurück.

Landrat Christoph Mager verabschiedete die Einsatzkräfte mit der Bitte, stets an erster Stelle auf die eigene Sicherheit und Gesundheit zu denken: „Die Anforderungen vor Ort gehen weit über das hinaus, was die Bilder Fernsehen vermuten lassen. Wir möchten alle, dass Sie Ende der Woche gesund zurückkehren. Aber Sie können sich darauf freuen, von der Bevölkerung mit viel Dankbarkeit für Ihren Einsatz aufgenommen zu werden.“

Insgesamt umfasst das Hilfskontingent aus Schleswig-Holstein gut 600 Einsatzkräfte, von denen über 100 aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg entsandt werden.

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