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(LOZ). Die KfW, die Kreditanstalt für Wiederaufbau, blickt auf ein starkes erstes Förderhalbjahr 2021 und einen Anstieg der Förderung zurück. Dies spiegelt sich auch in den Zahlen der KfW-Förderung in der Region Herzogtum Lauenburg/Stormarn wieder.

Im Angesicht der anhaltenden Corona-Pandemie und der Abmilderung der negativen Folgen hat der Bund im Jahr 2020 umfangreiche Maßnahmen und Förderprogramme verabschiedet. Die KfW setzt diese im Auftrag des Bundes um und verzeichnete im Förderjahr 2020 ein historisches Geschäftsvolumen von 135,3 Milliarden Euro. Auch für das erste Förderhalbjahr 2021 liegt das KfW-Gesamtfördervolumen bei knapp 50 Milliarden. Euro und hat sich damit gegenüber dem Vor-Corona-Jahr 2019 nahezu verdoppelt. Seit dem Start der Corona-Hilfsprogramme (am 23.03.2020) hat die KfW 58,6 Milliarden Euro an Krediten im In- und Ausland zugesagt (Stand 31.07.2021). Nach wie vor werden diese hauptsächlich von kleinen und mittelständigen Unternehmen in Anspruch genommen.

Laut einer aktuell übermittelten Übersicht der KfW haben auch die Region Herzogtum Lauenburg/Stormarn von den Förderungen der KfW im ersten Halbjahr 2021 in Höhe von insgesamt 235,1 Millionen Euro profitiert. Mittelständische Unternehmen im Kreis Herzogtum Lauenburg wurden mit 27,3 Millionen Euro und in Stormarn mit 27,2 Millionen Euro gefördert. Dies beinhaltet Unternehmensinvestitionen in Form von Schnellkrediten, Unterstützung bei Gründungen und Förderungen im Bereich der Energieeffizienz und Erneuerbare Energien.

Bundesweit aber auch in der Region besteht weiterhin großes Interesse an energieeffizienter Wohnungsraumförderung. Somit förderte die KfW im Bereich der Energieeffizienz und Erneuerbare Energien Privatkunden in Höhe von jeweils etwa 70 Millionen Euro in den Kreisen Herzogtum Lauenburg und Stormarn.

Bezüglich der Bekanntgabe der Förderungen der KfW erklärt die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer: „Ich begrüße, dass die KfW ihre Förderungen im Jahr 2021 im Hinblick auf die anhaltende Corona-Pandemie im Vergleich zu 2019 weiterhin deutlich erhöht hat. Eine anhaltende Förderung von kleinen und mittelständischen Unternehmen ist essentiell, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona Pandemie abzufedern. Als Energie- und Umweltpolitikerin unterstreiche ich hierbei auch die Bedeutung der ebenfalls über die KfW umgesetzten klimaschützenden Wohnraumförderung.“

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