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Büchen (LOZ). Die politische Diskussion der vergangenen Wochen entwickelt sich aus Sicht der SPD-Fraktion in eine falsche Richtung. „Wir möchten daher sachlich über unsere Arbeit in den Ausschüssen berichten und uns nicht auf polemische Diskussionen einlassen“ so der Ortsvereinsvorsitzende Lars Schwieger.

Seit kurzem stehen für das Baugebiet in Pötrau die Grundstückspreise fest und es kann mit der Vermarktung begonnen werden. In den zuständigen Ausschüssen hat die SPD-Fraktion bezüglich der Vergaberichtlinien, der Gestaltung der Gemeinschaftsflächen und der Grundstückspreise ihre Ideen eingebracht, und somit entscheidend zum erfolgreichen Projektstart beigetragen. Ein Projekt übrigens, was von allen Fraktionen getragen wird, erklärt Schwieger.

Das ist beim neuen Jugend- und Begegnungszentrum nicht der Fall. „Doch hier zeigt sich, wie wichtig eine gute Ausschussarbeit und genaues Abwägen der Fakten ist. So hat sich die SPD-Fraktion frühzeitig für den Standort eines Jugendzentrums im Bahndamm gegenüber der Schule entschieden. Nicht etwa, um hier einen Prunkbau zu errichten, sondern weil wir den Standort als ideal ansehen. Nirgends in Büchen ist ein Jugend- und Begegnungszentrum so dicht an den zentralen Einrichtungen der Bildung wie an diesem Standort. Dieser bietet zudem noch den Vorteil, dass er weit genug von Wohnbebauung entfernt ist. Konfliktpotenzial mit Anwohnern besteht somit nicht. Zwei entscheidende Punkte übrigens, die viele Jugendliche bestätigen, mit denen wir über das Thema diskutieren. Zu guter Letzt sei noch der positive Aspekt erwähnt, dass das Grundstück der Gemeinde gehört“, erklärt Lars Schwieger weiter.

Der Ortsvorsitzende weiter: Auch die Tatsache, dass wir jetzt von einem Jugend- und Begegnungszentrum sprechen, ist das Ergebnis verantwortungsbewusster Arbeit im Ausschuss. Nachdem die Vereine und Verbände in einem Informationsgespräch den Wunsch nach weiteren Räumlichkeiten geäußert haben, ist auf Initiative der SPD-Fraktion aus einer Arbeitsgruppe heraus der Entwurf eines Jugend- und Begegnungszentrums mit Multifunktionsraum als Alternative zum ersten Entwurf eines reinen Jugendzentrums entstanden. Und hier zeigt sich Weitsicht. Es wäre doch fatal, wenn die Gemeinde jetzt ein Jugendzentrum baut, um in naher Zukunft festzustellen, dass ein akuter Mangel an multifunktionalen Räumen besteht und diese gebaut werden müssen.“

„Aber, um es hier noch einmal deutlich zu sagen: Die Entscheidung, was am Ende gebaut wird, ist noch nicht gefallen, denn der auf einer Informationsveranstaltung geäußerte Wunsch darf nicht die Basis für eine so weitreichende Entscheidung sein. Somit ist auch jede Kostendiskussion zum jetzigen Zeitpunkt nicht zielführend. Wem nützt es, wenn wir kostengünstig am Bedarf vorbei bauen?“ so die Gemeindevertreterin Claudia Hondt während der letzten Sitzung des Ausschusses für Jugend, Kultur, Sport und Soziales (JuKuSpo).

Die SPD-Fraktion hat daher auf der letzten Sitzung des JuKuSpo-Ausschusses einen Antrag eingebracht, den genauen Bedarf an Räumlichkeiten für Vereine, Verbände, KITA-Träger etc. zu ermitteln, um so eine fundierte Grundlage für eine politische Entscheidung zu schaffen.

Zu guter Letzt noch zwei positive Nachrichten aus dem JuKuSpo-Ausschuss: In der vergangenen Saison hat im Waldschwimmbad Büchen auf Antrag der SPD-Fraktion erstmalig ein Erwachsenenschwimmkurs stattgefunden. 8 Erwachsene im Alter zwischen 17 und 60 Jahren haben dabei das Schwimmen erlernt und ihr Schwimmabzeichen abgelegt. „In diesem Zuge möchten wir uns bei der Wasserwacht Büchen bedanken, die das Projekt von Beginn an maßgeblich unterstützt und begleitet hat.

Die Spielplätze am Bützower Ring und am Hellberg wurden durch neue Spielgeräte entscheidend aufgewertet. Grundlage für die entsprechenden Beschlüsse im Ausschuss ist das Spielplatzkonzept der SPD-Fraktion“, schließt Schwieger ab.

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