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Büchen (LOZ). Wer kennt die Situation nicht? Man steht innerorts an einer der Büchener Landesstraßen, möchte auf die andere Straßenseite kommen und hat dabei das Gefühl, eigentlich eine Autobahn überqueren zu wollen. Für viele Bürger in Büchen und Büchen–Dorf ist dies beinahe Alltag. Ob nun das lästige Altpapier in den Container gebracht oder der Bus noch erreicht werden muss, oder man einfach mit dem Kinderwagen einen Spaziergang tätigen möchte. Büchen und Büchen-Dorf sind durch die L 200 und L 205 durchschnitten. Die Straßen müssen daher häufig gequert werden. Oftmals ist dies allerdings ein Problem, denn auf der Möllner Straße nördlich des Kreisels und der L205 in Büchen-Dorf finden Fußgänger und Radfahrer auf meist langen Strecken keine Möglichkeiten mehr die Straßen sicher zu überqueren.

„Bei einem Verkehrsaufkommen von rund 6.000 Kraftfahrzeugen am Tag nur in der Möllner Straße, und rund 4.000 Fahrzeugen in Büchen-Dorf laut Verkehrszählung von 2015, ist ein Überqueren der Fahrbahn zu den Verkehrsstoßzeiten höchst gefährlich, besonders für mobilitätseingeschränkte und Ältere“, so Daniel Engert, SPD-Mitglied im Bau-, Wege-, Umwelt-Ausschuss (BWU) „Hier muss dringend etwas geschehen“.

Deshalb wird die SPD im nächsten BWU Straßenüberwege im Bereich des Sportplatzes, Möllner Straße und im Kreuzungsbereich Büchen-Dorf beantragen. „Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger, die zu Fuß und per Rad unterwegs sind, liegt den Sozialdemokraten sehr am Herzen. Ebenso die Verlagerung des innerörtlichen Verkehrs vom Auto auf das Rad. Die SPD wird sich daher auch für eine bessere Radwegeführung im Bereich Gudower Straße hinunter zum Elbe-Lübeck-Kanal einsetzen und für eine Weiterführung des Bürgersteiges in der Gudower Straße entlang der L205 bis zum Ortsausgang von Büchen-Dorf.“

Was die Sozialdemokraten noch planen und wie die Entwicklung in Büchen-Dorf in der Zukunft aussehen könnte, können interessierte Büchener, im Rahmen einer „Klönrunde“, am Mittwoch, 7. Februar, um 19.30 Uhr im Feuerwehrhaus Büchen-Dorf erfahren. „Wichtig ist uns hierbei die Vorstellungen der Büchenerinnen und Büchener aufzunehmen“, betont Claudia Hondt. Deshalb sind Wünsche und Anregungen für die Entwicklung des Ortsteils genauso willkommen wie z.B. junge Ideen zum Priesterkatenprogramm.“

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