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Schwarzenbek (LOZ/wre). Die 92 aktiven Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Schwarzenbek bereiten zurzeit ein besonderes Spektakel vor: Die Weber RescueDays vom 20. bis 22. Oktober auf dem Gelände an der Buschkoppel. Es handelt sich dabei um die weltweit größte Ausbildungsveranstaltung für die Technische Hilfeleistung, wie sie nach Verkehrsunfällen nötig ist. Es wird auch einen Zuschauertag geben.

100 internationale Ausbilder der Firma Weber Rescue Systems werden gemeinsam mit etwa 600 Teilnehmern aus aller Welt in verschiedenen Übungen, Seminaren und Workshops moderne Rettungstechniken trainieren und besprechen.

Wehrführer Thorsten Bettin hat selber als zahlender Teilnehmer 2009 bei den RescueDays in Norderstedt teilgenommen. „Das war die beste Ausbildung die ich je hatte“, erinnert sich Bettin. 770 Euro müssen die Teilnehmer für die Fortbildung selber an Weber zahlen. „Wir sind aber mit den Schwarzenbeker Kameraden als Helfer an jeder Station vertreten und profitieren so von der Veranstaltung, ohne dafür etwas zahlen zu müssen“, freut sich der Wehrführer.

Die Einsatzzahlen der Feuerwehren im Bereich der Technischen Hilfeleistung nehmen stetig zu. Bedingt durch die immer stärker werdende Verkehrsdichte auf den Straßen und Autobahnen bleibt ein Nebeneffekt leider nicht aus: Verkehrsunfälle mit Beteiligung von PKW oder LKW sowie Bussen. Auf den optimalen Einsatz zur Rettung eingeklemmter Insassen bereiten sich die Feuerwehrleute während der RescueDays in Schwarzenbek vor.

Eine stattliche Anzahl von circa 120 Übungsfahrzeugen und 30 Nullserien-Fahrzeugen (Neufahrzeuge, die nur für Testzwecke eingesetzt werden), 15 LKW-Fahrerhäusern, Transportern und Bussen dient zum Training an den einzelnen Stationen. An drei Tagen werden Lehrgangsteilnehmer aus über 20 Ländern, darunter Deutschland, Österreich, Argentinien, Australien, Brasilien, Chile, Ghana, Griechenland, Italien, Japan, Nigeria, Norwegen, Russland, Spanien und Slowenien in Theorie und Praxis geschult.

Aber nicht nur die Schulungen sind für die Feuerwehrkameraden wichtig. Auch der Austausch am Abend bietet viele Einblicke in unterschiedlichen Vorgehensweisen der jeweiligen Länder. Bei den RescueDays werden sowohl Berufsfeuerwehrleute und Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr gemeinsam trainieren.

„Mein Dank geht neben der Schwarzenbeker Bürgermeisterin auch an die Verwaltung und die Feuerwehrverbände, die uns so gut unterstützen. Sonst wäre diese Veranstaltung hier gar nicht möglich“, so Bettin.

Für den 22. Oktober ist von 11 bis 17 Uhr außerdem ein öffentlicher Zuschauertag geplant, bei dem Interessierte sich die Arbeitsweisen der Feuerwehren während des dritten Tags der RescueDays ansehen und vieles über die regionalen Hilfsorganisationen erfahren können.

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