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Verschiedene Unfallszenarien trainieren für den Einsatz auf der Straße

 

Lesezeit: 2 Minuten

Schwarzenbek (wre). Das Schulgeländer an der Buschkoppel in Schwarzenbek erinnert an ein Trümmerfeld. Überall liegen Autos auf der Seite oder dem Dach. Einige Autos sind unter LKW-Anhängern eingekeilt oder von großen LKW-Reifen überrollt. Auch unter Bäumen wurden PKWs begraben. Aber glücklicherweise sind dies keine echten Unfälle, sondern präparierte Übungsstationen für die RescueDays.

Rund 700 Lehrgangsteilnehmer aus 26 Ländern werden an drei Tagen die unterschiedlichsten Unfallszenarien üben. Dafür wurden neun Stationen aufgebaut. 120 Übungsfahrzeuge und 30 sogenannte Nullserien-Fahrzeuge, das sind Neufahrzeuge für Testzwecke, stehen bereit. Zusätzlich gibt es LKW-Fahrerhäuser und Busse zum Üben.

Die RescueDays sind die weltweit größte Veranstaltung im Bereich der Technischen Hilfeleistung. Bereits 2014 hatte sich die Schwarzenbeker Feuerwehr für die Ausrichtung beworben. Seit Monaten liefen die Vorbereitungen. „Die Veranstaltung ist auch nur mit Unterstützung der Stadt durchführbar“, erklärt Wehrführer Thorsten Bettin, der auch ausdrücklich dem Bauhof für die Unterstützung dankt. „Eine tolle Veranstaltung“, lobt Bürgermeisterin Ute Borchers-Seelig. „Die Feuerwehr ist eine Mannschaft. Auf die man sich verlassen kann“, so die Bürgermeisterin. Auch die Gespräche mit der Firma Weber, die die Übungstage veranstaltet, habe sie überzeugt, dass Schwarzenbek dort mit gutem Gewissen das Gelände und weitere Hilfeleistungen wie die vom Bauhof zur Verfügung stellen kann.

„So eine Veranstaltung schweißt auch die Kameradschaft zusammen, auch über die eigene Wehr hinaus“, so Bettin. Denn viele umliegende Wehren treten auch als Helfer bei den RescueDays auf. „Es ist auch gleich ein Härtetest für die Geräte, ob sie drei Tage durchhalten können“, ergänzt Bettin.

Besucher haben die Gelegenheit am Sonntag, 22. Oktober, von 11 bis 17 Uhr sich auf dem Gelände umzusehen. Ab 13 Uhr ist die Feuerwehr wieder an verschiedenen Übungsstationen aktiv. Über den ganzen Tag verteilt haben regionale Hilfsorganisationen Stände aufgebaut. Da es vor Ort kaum Parkplätze gibt, sollten Besucher die ausgeschilderten Parkflächen nutzen. 

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