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Kategorie: Gesundheit
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Lauenburgs Senioren ließen sich noch einmal vom Bürgermeister ihre Stadt zeigen

Foto: hfr/Seniorenbeirat Beissner
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„Von schönen Wetter begünstigt- kein Paradies, aber eine angenehme Stadt“

 

Lauenburg (LOZ). In der Vergangenheit ist der Weg Lauenburgs zwischen Wunsch und Wirklichkeit ein holperiger gewesen. Die Richtung von Bürgermeister Andreas Thiede, die dieser Lauenburgs Senioren bei seiner rationellen Ortsrundfahrt zeigen konnte, weckte bei den älteren Damen und Herren jedenfalls Begeisterung. In den vergangenen Jahren wurde in Lauenburg vieles angedacht, wenig aber wirklich realisiert.

Diesmal aber konnte das Stadtoberhaupt Beweise vorlegen: Plätze mit einer regen Bautätigkeit am westlichen Ortsausgang, erschlossenes Gebiet an der Berliner Straße in östlicher Richtung, dazu weitere Planungen rund um das Famila-Gelände. „Lauenburg wird weiter wachsen“, ließ sich der Bürgermeister vernehmen, „dafür benötigen wir Wohnraum mit der entsprechenden Infrastruktur“.

Auch hierfür konnte Thiede Belege anführen: seine Senioren führte er an die Weingartenschule, wo Container zunächst die Raumnot lindern helfen und Arbeiten an den Gebäuden selbst von Fortschritten zeugen. Ein Blick über den Zaun vor der Albinus-Gemeinschaftsschule ließ bereits die Umrisse der neuen Sporthalle erahnen.

Gebaut wird auch im Innenstadt-Bereich: der Edeka-Neubau ist in diesen Tagen gerade ein Jahr alt geworden, der Drogerie-Markt Rossmann hat dort jetzt seine Neueröffnung gefeiert , gegenüber entsteht Lauenburgs neues Medienzentrum und die Brache zwischen Lütten Markt und der Bundesstraße soll nach den Plänen der Gemeinde mit kleinteiligen Geschäften attraktiv gestaltet werden. Davor mit Blickrichtung Straße haben Architekten Bauten geplant, die in ihrer Gesamtheit der Lauenburger Innenstadt ein neues Gesicht verleihen.

Alte und neue Lauenburger sollen sich in der Elbestadt wohlfühlen, ein neuer Kindergarten auf dem Gelände des früheren Bauhofes wird 150 neue Plätze anbieten, das Lauenburger Industriegebiet an der Elbe weitet sich aus und schafft neue Arbeitsplätze und selbst die dort ansässigen Arbeitgeber werden zufrieden gestellt, denn die Stadt wartet dort mit einer Straßenbau -Offensive auf, nachdem es Klagen wegen deren verwegenen Zustands gegeben hatte.

Und da zu einer zufriedenen Stadt auch ein entsprechendes Gesundheitssystem gehört, führte der Weg der Besucher auch in die neue von der DLRG gebauten und von der nun von der HLR (dem kommunalen Rettungsdienst) genutzten Rettungsstation, wo sich 27 Rettungssanitäter und Notärzte rund um die Uhr um die Gesundheit der Lauenburger Bürger sorgen. 45 Sekunden nach Eingang eines Notrufes und spätestens 12 Minuten danach werden die Helfer Hand an den Patienten legen können. Auch Lauenburgs Feuerwehr bewies den Senioren ihre Bereitschaft und bot Mitfahrgelegenheiten im neuen Ölschutz- und Wasserrettungsboot.

Voller neuer Erkenntnisse, weniger besorgt und glücklich darüber, in einer Stadt wie Lauenburg umsorgt zu werden, ließen es sich die Senioren noch einmal gut gehen. Bürgermeister Thiede hatte zusammen mit seiner Frau seine Gäste in die Marina am Hafen zu Kaffee und Kuchen eingeladen.

Mindestens die teilnehmenden Senioren halten trotz kleiner Sorgen und Misshelligkeiten die Stadt Lauenburg in diesen Stunden für den Vorgarten zum Paradies. So angenehm erschien ihnen die Stadt jedenfalls an diesem Nachmittag. „Von schönen Wetter begünstigt“, wie der Bürgermeister diese Veranstaltung auf den Punkt brachte.

Wolfgang

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