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Mehr Transparenz bei Online-Shopping und Online-Verträgen

Kategorie: Verbraucher
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Knickschutzprogramm Kreis Herzogtum Lauenburg: Noch bis 20. Dezember Antrag stellen und Förderung für 2022 sichern

Foto: W. Reichenbächer

 

(LOZ). Der Kreis Herzogtum Lauenburg fördert im kommenden Jahr mit seinem Knickschutzprogramm die Neuanlage von Knicks mit insgesamt 100.000 Euro. Anträge auf Förderung können noch bis zum 20. Dezember durch Flächeneigentümer beim Kreis gestellt werden.

Die Finanzierung des Knickschutzprogramms des Kreises erfolgt aus Ersatzgeldzahlungen, die anstelle Ausgleichsmaßnahmen für Eingriffe in die Natur geleistet wurden. Ziel ist es, die Eingriffe vor Ort wieder auszugleichen, wichtige Biotope als Lebensraum für eine Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten zu schaffen und dauerhaft die durch das Knicknetz geprägte historische Kulturlandschaft im Kreis zu erhalten.

Das Knickschutzprogramm des Kreises ist auf Dauer angelegt. Die Förderung neuer Knicks wird ab 2022 jährlich erfolgen. Dabei werden durch den Kreis bis zu 100 Prozent der entstehenden Kosten für Planung und Bau übernommen.

Die landschaftspflegerischen Arbeiten (Wallbau, Bepflanzung, Wildschutzzaun, Fertigstellungspflege) werden im Falle einer Förderzusage durch den Fachdienst Naturschutz des Kreises geplant und ausgeschrieben. Die Eigentümer der neuen Knicks müssen sich dafür dauerhaft für den Erhalt und die Pflege der Knicks verpflichten.

Eine Förderung können sowohl private als auch öffentlich-rechtliche Flächeneigentümer beantragen, die Förderquote ist bei öffentlichen-rechtlichen Körperschaften jedoch auf 50 Prozent der Investitionskosten begrenzt. Ausgeschlossen sind Einrichtungen, deren institutionelle Aufgabe ohnehin im Bereich des Naturschutzes liegt.

Ein Flyer zum Knickschutzprogramm, erhältlich auch auf Plattdeutsch, wird in den nächsten Tagen an die Städte, Ämter und Gemeinden im Kreis verteilt, steht aber auch unter www.kreis-rz.de/Knickschutzprogramm zum Download bereit.

Fragen zum Knickschutzprogramm beantwortet der Fachdienst Naturschutz, Herr Rudolph, Telefon 04541 / 88 84 77 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..

Wolfgang

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