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Prostatakrebs häufigste Krebserkrankung bei Männern

Kategorie: Gesundheit
Wieder steigende Inanspruchnahme der Früherkennungsuntersuchungen (LOZ). Die Teilnahmeraten an den Prostatakrebs-Früherkennungsuntersuchungen sind nach starken Rückgängen in den Coronajahren bei den gesetzlich Krankenversicherten im ersten Quartal 2023 erstmals wieder…

„Wir müssen uns jetzt entscheiden, wie wir in Zukunft zusammenleben wollen!“

Foto: Verein Miteinander Leben
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Mölln (LOZ). Aus Anlass des bundesweiten Vorlesetages der Stiftung Lesen hat der Verein Miteinander Leben das Thema „Geschichten vom Ankommen und Bleiben“ bei einer Lesung in der Lohgerberei in den Fokus gestellt.

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Drei Autoren des bundesweiten Autoren-Netzwerkes „Daughters and Sons of Gastarbeiters“ waren aus Berlin angereist und hatten sehr persönliche Texte mitgebracht.

Eingangs schilderte Koray Yilmaz-Günay eindrücklich seine Empfindungen als Zuschauer beim NSU-Prozess gegen Beate Zschäpe und die Mitangeklagten.

In der Geschichte „Das Fenster zum Hof“ erzählte Dr. Cicek Bacik von ihren ersten Schritten heraus aus dem sicheren Umfeld der Familie in ein unabhängiges Leben. Fesselnd auch der letzte Text von Dr. Martin Hyun, der in seinem Brief an sein jüngeres Ich die Hürden bei der vielbeschworenen Integration benennt. Er schreibt von den Hoffnungen seiner Eltern in eine gute Zukunft ihres Sohnes, wenn er nur gut genug lerne und sich ausreichend bemühe. Allen Bemühungen, einer hochkarätigen Ausbildung und seiner erfolgreichen Promotion zum Trotz berichtet er seinem jüngeren Ich von den vielen Rückschlägen, die durch Diskriminierung und Rassismus das Ankommen und den sozialen Aufstieg in der deutschen Einwanderungsgesellschaft verhindern oder mindestens erschweren.

Als Fazit der anschließenden Diskussion mit dem Publikum brachte Antje Buchholz vom Verein Miteinander Leben das Anliegen der Veranstaltung auf den Punkt: „Wir müssen uns jetzt entscheiden, wie wir in Zukunft zusammenleben wollen! Der Einzelne kann hier nicht genug ausrichten - es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, diesen Diskurs zu führen, damit nicht weiter die vielen Potentiale der Menschen mit Einwanderungsgeschichte ungenutzt bleiben und zu Frustrationen und Konflikten in der Gesellschaft führen.“

Wolfgang

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