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Jan Frederik Schlie und Andreas Breitner: Bezahlbarer Wohnraum muss geschaffen werden

Andreas Breitner und Jan Frederik Schlie im Gespräch über den Wohnungsbau in Mölln. Foto: hfr
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Mölln (LOZ). Der Möllner Bürgermeisterkandidat Jan Frederik Schlie baut sein Netzwerk mit Entscheidungsträgern weiter aus. Um auch in Mölln noch mehr bezahlbaren Wohnraum in Mehrfamilienhäusern schaffen zu können und weitere Projekte zu diskutieren, hat er sich vor Kurzem zum Fachgespräch mit dem Direktor des Verbandes norddeutscher Wohnungsbauunternehmen, Andreas Breitner in Hamburg getroffen.

Andreas Breitner war Bürgermeister in Rendsburg und als SPD-Innenminister auch zuständig für den Wohnungsbau in Schleswig-Holstein.

„Wir haben in unserem Gespräch die Rahmenbedingungen für den öffentlich geförderten Wohnungsbau erörtert und dabei vor allem die besondere Situation in Mölln besprochen“, so Schlie. Andreas Breitner kennt die Möllner Situation gut, weil u.a. die Industrie- und Wohngelände Mölln GmbH der Stadt, und die gemeinnützige Kreisbaugenossenschaft Lauenburg e.G., welche in Mölln ihren Sitz hat, Mitgliedsunternehmen im Verband sind.

Unabdingbar notwendig für die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum in Mölln ist es, dass es eine erhöhte Landesförderung für diesen Wohnungssektor gibt. Die aktuelle Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack hat gerade ein neues Förderprogramm der Landesregierung in Schleswig-Holstein vorgestellt. Danach wird neben der bisherigen Förderung von 250 Euro pro Quadratmeter mit einer Bindefrist von 20 Jahren eine neue Quote eingeführt. Für Wohnungen mit einer Miet-Bindefrist von 35 Jahren, gibt es zukünftig 600 Euro Förderung pro Quadratmeter.

Andreas Breitner und Jan Frederik Schlie sehen u.a. in der viel zu hohen Grunderwerbssteuer von 6,5 Prozent in Schleswig-Holstein einen Grund für die aktuell hohen Baunebenkosten. Auch das bisher diskutierte Modell der Neubewertung der Grundsteuer wurde als zu bürokratisch angesehen.

Jan Frederik Schlie hat aus dem Fachgespräch wichtige Informationen und Impulse für Mölln mitnehmen können, um auch zukünftig bezahlbaren Wohnraum für junge Menschen und Familien mit geringem Einkommen schaffen zu können.

„Der direkte Draht zu Andreas Breitner ist wertvoll. Seine kommunal- und landespolitische Kompetenz gerade im Hinblick auf den Wohnungsbaubereich haben überzeugt und im Gespräch konnten wir auch über konkrete Ideen für Mölln sprechen. Die Informationen und Impulse aus dem Gespräch, sowie die gute neue Förderpraxis des Landes werden uns auch in Mölln helfen, neuen Geschosswohnungsbau mit einer langfristigen Mitpreisbindung gemeinsam mit den regionalen Wohnungsbauunternehmen zu schaffen“, so Schlie.

Dabei wird es nach Ansicht des Bürgermeisterkandidaten vor allem darauf ankommen, innerstädtische Baubereiche zu identifizieren, veralteten Wohnungsbestand zu modernisieren und wenn nötig zu ersetzen.

Wolfgang

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