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Vorsorgen statt Sorgen

Kategorie: Gesundheit
Geesthacht/Ratzeburg (LOZ). Der Betreuungsverein Herzogtum Lauenburg der Johanniter informiert am Freitag, 2. September in Geesthacht und am Dienstag, 6. September in Ratzeburg über Vorsorgevollmachten, Betreuungs- und Patientenverfügungen sowie Ehegattenvertretung.

Nina Scheer: Energiekrise erfordert nachhaltige Antworten

Foto: hfr
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„Debatte um AKW Brokdorf lenkt von dringend zu beschleunigendem Ausbau Erneuerbarer Energien ab“

 

(LOZ). Im Rahmen des gesetzlichen Ausstieges aus der Atomenergie bis Ende 2022 wurden am 31. Dezember 2021 drei weitere Atomkraftwerke (AKWe) vom Netz genommen, darunter auch das AKW Brokdorf in Schleswig-Holstein, das nach 35 Jahren abgeschaltet. In Bezugnahme auf die Forderung der CDU und FDP Schleswig-Holstein nach einem Hochfahren des AKW Brokdorf vor dem Hintergrund der akuten Energiekrise erklärt die schleswig-holsteinische SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer, Sprecherin für Klimaschutz und Energie der SPD-Bundestagsfraktion:

"Vorschläge von CDU und FDP in Schleswig-Holstein zielen auf eine Verstetigung von Energiemengen, die die Energiewende blockieren. Dies ist kontraproduktiv und lenkt vom dringend zu beschleunigenden Ausbau Erneuerbarer Energien ab.

Gerade angesichts der Energiekrise und zur Gewinnung von mehr Energiesicherheit muss nun verstärkt und beschleunigt auf Erneuerbare Energien umgestiegen werden. Längere Laufzeiten erschweren diesen Weg, da sie im Energiemix mit einem wachsenden Anteil Erneuerbarer Energien nur eingeschränkt kompatibel sind. Insofern hemmt Atomenergie systemisch den Umstieg auf Erneuerbare Energien, den es aber ja nun erst recht beschleunigt zu realisieren gilt.

Der Atomausstieg wurde unter Rot-Grün um die Jahrtausendwende aus gutem Grund beschlossen. Atomenergie ist gefährlich, steht für ungelöste Endlagerprobleme, für Abhängigkeit von endlichem Uran, Anfälligkeiten in Dürreperioden sowie angesichts von Terrorgefahren und ist die teuerste Form der Stromgewinnung. Laufzeitverlängerungen, wie sie Schwarz-Gelb im Herbst 2010 beschlossen hatte, wurden richtigerweise bereits 2011, nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima, zurück genommen. Allein die mit dem Zickzack verursachten Vertrauensschäden haben die deutschen Steuerzahler rund 2,4 Milliarden gekostet. Ganz abgesehen von den Folgelasten, die über Tausende von Jahren bestehen bleiben.“

Wolfgang

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