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Mölln (LOZ). Wie vielerorts im deutschen Handwerk, fehlt auch im Bäcker-Handwerk der dringend benötigte Nachwuchs. Auch die Traditionsbäckerei von Allwörden mit Sitz in Mölln, deren Geschäfte über Hamburg und Schleswig-Holstein verteilt sind, sucht händeringend nach Auszubildenden, die Freude an der Arbeit in der Bäckerei haben. Der Familienbetrieb unterstützt seine Auszubildenden dabei bestmöglich. Gerade erst setzte sich Katharina Guterl, Bäckereifachverkäuferin in der Ausbildung, beim Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks als Bundessiegerin durch.

„Der erste Platz motiviert mich natürlich sehr, mich im Unternehmen weiter zu entwickeln“, berichtet die 20-jährige. Den gewonnenen Bildungsgutschein im Wert von 3.000 Euro will sie nutzen, um sich in Betriebswirtschaft und Personalführung fit machen, denn sie möchte später eine eigene Filiale leiten. Dass ihr Hauptschulabschluss wegen ihrer herausragenden Leistungen zur Mittleren Reife aufgewertet wurde, kommt ihr dabei zugute.

Für Bäcker- und Konditormeister Manfred von Allwörden ist Katharina Guterl ein gutes Beispiel dafür, dass sich eine Ausbildung im Handwerk wirklich lohnt. „Frau Guterl hat mit ihrem Engagement und Ihrer Leistung die besten Perspektiven, in unserem Familienunternehmen Verantwortung zu übernehmen“ so der Inhaber der Traditionsbäckerei, der die Bundessiegerin zusätzlich mit einer Prämie von 1.000 Euro in ihrer Eutiner Ausbildungsfiliale ehrte.

Die frisch gebackene Gesellin erzählt: „Der Bäcker war ja schon immer der Ort, an dem sich die Nachbarschaft trifft und miteinander redet. Wenn ich bei meinen Kunden für gute Laune sorgen und sie mit leckeren Backwaren oder Snacks verwöhnen kann, bekomme ich von ihnen auch ganz viel Freundlichkeit zurück.“

Das frühe Aufstehen macht ihr nichts aus, denn im Gegenzug gibt es andere Tage, an denen sie vormittags frei hat und lange ausschlafen kann. Anderen jungen Menschen legt Guterl die Ausbildung zur Bäckereifachverkäuferin wärmstens ans Herz: „Ich bin bei von Allwörden immer super betreut worden, mir wurde viel beigebracht, die Stimmung im Team ist super und die Arbeit abwechslungsreich.“ Über solche Worte freut sich Manfred von Allwörden natürlich sehr, denn im Moment läuft die Bewerbungsphase für das Ausbildungsjahr 2018. Vielleicht bewirbt sich dann ja schon die nächste Bundessiegerin bei ihm.

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