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(LOZ). Fünf Monate später als geplant, führte der Kreisjugendring Herzogtum Lauenburg (KJR) seine Vollversammlung durch. Coronabedingt musste der KJR seinen ursprünglichen Termin am 24. April absagen; nun konnte der Vorstand des KJR 44 Delegierte aus den Jugendverbänden sowie Gäste, darunter Kreispräsident Meinhard Füllner, die Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Annedore Granz sowie die Kreistagsabgeordnete Anja Reimann (CDU), aus Politik und Verwaltung begrüßen.

Mit dem Motto „Kinderrechte schaffen Zukunft“ griff der KJR das Thema des Weltkindertages am 20. September auf. Drei Workshops hatte der KJR im Vorfeld des Weltkindertages durchgeführt. Kinder und Jugendliche beschäftigten sich mit Kinderrechten, schrieben Poetry-Slam-Texte, entwickelten und vertonten Hip-Hop-Songs und setzten sich mit Alltagshelden und -heldinnen auseinander. Die Ergebnisse wurden im Rahmen eines Vortrags vorgestellt. Dass die Umsetzung der Kinderrechte in der Kommune dieser wesentliche Vorteile einbringen kann, stellte Arne Strickrodt (Geschäftsführer des KJR) dar. „Jugend(verbands-)arbeit setzt sich für die Umsetzung der Kinderrechte ein und lebt sie“, so Strickrodt.

Im Forum der Gemeinschaftsschule Mölln, die als Ausrichtungsort es ermöglichte die notwendigen Abstandsregelungen einzuhalten, berichtete Jens Pechel über das Jubiläumsjahr des KJR und die Aktivitäten in 2019. Der KJR wurde im vergangenen Jahr 70 Jahre alt, feierte 50 Jahre Aktion Ferienpass und 40 Jahre mobile Spieliothek. Zudem öffnete Tillhausen als beliebtes Stadtspiel vor 20 Jahren zum ersten Mal seine Tore. Neben diesen Jubiläen standen in 2019 aber auch die zweite Auflage von HerzogTumult, dem Tag der Kinder- und Jugendarbeit, ebenso im Programm wie die internationale Jugendbegegnung „Balticipation“ in Kooperation mit dem Landesjugendring und 50 Teilnehmenden aus 9 Nationen.

„Mit der Möglichkeit coronabedingte Stornokosten für Jugendfahrten im Rahmen der „Richtlinie zur Förderung der Jugendarbeit“ geltend zu machen und dem Beschluss im Jugendhilfeausschuss Projekte in der Jugendarbeit zu fördern, folgte Politik und Verwaltung Anträgen des KJR im Sinne der Jugendarbeit“, lobte Pechel lobte die gute Zusammenarbeit mit Kreispolitik und Kreisverwaltung in Zeiten von Corona.

Jens Pechel, der seit 2008 als 1. Vorsitzender den KJR führt, wurde von den Delegierten für zwei weitere Jahre in dieses Amt gewählt. Auch Jennifer Rath und Niclas Ulrich werden für zwei weitere Jahre als stellvertretende Vorsitzende im Vorstand aktiv sein. Anne Redder hatte nach 12 Jahren Vorstandstätigkeit im KJR angekündigt nicht erneut zur Wahl zu stehen. Die zweite Vorsitzende Eugenia Roo dankte ihr für das jahrelange Engagement. Veysi Celik (25) wurde als ihr Nachfolger in den Vorstand gewählt. Veysi Celik kennt den KJR seit seiner Kindheit, in der er in Breitenfelde die Spieliothek besuchte. Später machte er seinen Bundesfreiwilligendienst beim KJR, wurde ehrenamtlich als Jugendleiter aktiv und ist selbst im Sportverein.

Die Delegierten folgten dem Antrag der Tierschutzjugend Mölln, die einen Antrag auf Mitgliedschaft als Einzelgruppe stellte. Im Kreisjugendring Herzogtum Lauenburg sind nun über die 10 Kreisverbände, sieben örtliche Jugendringe und 11 Einzelgruppen rund 50.000 Kinder, Jugendliche und junge Menschen vertreten.

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