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Büchen (LOZ). Noch gerade rechtzeitig vor dem zweiten Lockdown konnte auf dem Islandpferdehof Blumencron ein besonderes Projekt stattfinden. Fünf Tage lang durften acht Teenager aus dem Jugendzentrum am Projekt „Island.Pferde.Stärken“ in den Herbstferien teilnehmen.

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Seit längerem schon wünschten sich die Kids und Teens im Jugendzentrum ein Projekt mit Pferden. Dank einer besonderen Förderung des Kreises Herzogtum Lauenburg für Projekte in der Jugendarbeit, die in der Corona-geprägten Zeit auf die Beine gestellt werden, wurde dieser Wunsch nun war. Das Projekt „Island.Pferde.Stärken“ stellt das Zusammensein mit den Pferden in den Mittelpunkt, 100 Prozent Kontakt, Interaktion und Kuscheln ohne Abstand, trotz Corona mit Pferden kein Problem.

Auch das Reiten kam während des Ferienprojektes nicht zu kurz. Pferdewirtin Liza Block erklärte den Kids und Teens fachlich und jugendgerecht die wichtigen Kniffe und Tricks auf dem Pferderücken. Von Schenkeldruck, Gewichts- und Zügelhilfen, von Schritt bis Tölt war alles dabei. Longenunterricht, Reiten auf der Reitbahn, ein Ausritt und am letzten Tag gab es dann zum Abschluss noch die sportliche Herausforderung bei abwechslungsreichen Ponyspielen.

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Jugendpflegerin Svenja Kaszubowski, die nicht nur Diplom Pädagogin ist, sondern auch eine Trainerlizenz im Reitsport besitzt, hat für die gesamte Woche gemeinsam mit Liza Block ein sehr abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Hierbei konnten die Teilnehmer nicht nur neue Erfahrungen im Umgang mit den Pferden, ihrer Pflege und Fütterung sammeln, sondern auch viel über Kommunikation und Sozialverhalten verschiedener Lebewesen lernen.

„Es hat viel Spaß bereitet zu sehen, wie die Kids und Teens in dieser kurzen Zeit an Selbstbewusstsein im Umgang mit dem Pferd gewonnen haben, ihr eigenes Verhalten gelernten haben zu reflektieren und jeder für sich persönlich ein Stückchen über sich hinaus wuchs“, berichtet Svenja Kaszubowski.

Abgerundet wurden die spannenden Tage durch die leibliche Versorgung von Heidi Trost, der guten Fee aus dem Jugendzentrum. Lebhaft wurden am Tisch die Geschehnisse der vergangenen Stunden ausgetauscht.

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Der Umgang mit den Pferden und der Reitsport haben, neben dem Erleben einer sehr naturnahen Umgebung, viele für die Entwicklung positive Aspekte. Die Bewegungsmuster sind vielseitig und umfangreich, die Tiere begegnen dem Menschen weitestgehend unvoreingenommen und reagieren in ihrer sozialen Interaktion prompt auf das eigene Verhalten. Auch die zwischenmenschlichen Kontakte sind nicht zu unterschätzen: Neue Leute kennen lernen, Freundschaften schließen, aufeinander Acht geben oder sich gegenseitig helfen: Viele soziale Kompetenzen werden gefördert.

Die Ferienwoche bei den Islandpferden verging wie im Flug. Eine Fülle von Erlebnissen, kleinen und großen Herausforderungen und vor allen Dingen jede Menge Spaß hatten die Kids und Teens aus dem Jugendzentrum.

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