Das Jugendzentrum wird zur „Geschenkefabrik“

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Geesthacht (LOZ). „Das JuZ denkt an Dich“ – so heißt die besondere Weihnachtsaktion des Teams des Jugendzentrums Alter Bahnhof, die Kindern und Jugendlichen Geesthachts manch Überraschung bescheren wird. Denn das Jugendzentrum wird für junge Geesthachterinnen und Geesthachter aktuell zur Geschenkefabrik.

Kinder und Jugendliche, die Teil der Aktion werden möchten, können sich noch bis zu Dienstag, 8. Dezember, melden. Und so funktioniert es: Die Kinder und Jugendlichen geben einen Brief mit ihrem Namen, ihrem Alter und ihrer Adresse im Jugendzentrum Alter Bahnhof (Bahnstr. 45) ab und legen, wenn sie mögen, zudem etwas selbst Gebasteltes oder Gemaltes in den Umschlag. Das Team des Jugendzentrums packt dann Päckchen, die an die Teilnehmenden verteilt werden – möglichst noch bis Weihnachten, spätestens dann in den ersten Januarwochen.

Im November hatte das JuZ-Team bereits alle Kinder und Jugendlichen in Geesthacht aufgerufen, mitzumachen. In den Grundschulen wurden Flyer an alle Schülerinnen und Schüler verteilt, in den weiterführenden Schulen wurden Plakate je Klasse aufgehangen, die Teams der Grundschulbetreuung und des Ganztags haben über die Aktion informiert.

Seitdem packt das Team vom Jugendzentrum Alter Bahnhof montags bis freitags kleine Päckchen und bringt diese zu den Geesthachter Kindern und Jugendlichen. Bis zum 1.Dezember haben bereits mehr als 120 Geesthachter Kinder und Jugendliche an der Aktion teilgenommen. „Wenn wir sie persönlich antreffen und das Päckchen übergeben, freuen sich die Kinder und Jugendlichen extrem. Es haben auch schon einige Eltern angerufen, um sich nochmal zu bedanken", erzählt ein Teammitglied. „Wir freuen uns auch, dass wir schon viele tolle Bilder und Briefe bekommen haben, die nun unsere Fenster vom Jugendzentrum Alter Bahnhof schmücken. Seit Wochen ist es hier so ungewohnt still, da tut es allen gut auf diese Weise mit den Kindern und Jugendlichen in Kontakt zu bleiben, die wir nicht bei der mobil aufsuchenden Jugendarbeit antreffen. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden für die schönen Bilder und auch für die Briefe, wir vermissen euch auch", fügt ein anderes Teammitglied mit Blick auf die Kontaktbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie hinzu.

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