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Ratzeburg (LOZ). Der Ratzeburger Jugendbeirat hat nach längerer Coronapause seine Arbeit zur Einführung eines "Nachhaltigkeitspreises der Ratzeburger Jugend" wieder aufgenommen. In einer Arbeitsgruppe unter Beteiligung des Jugendzentrums Gleis 21 wurden in Anlehnung an die “17 Ziele für nachhaltige Entwicklung“ der Vereinten Nationen die Kriterien für die geplante Preisvergabe entwickelt.

Fünf Zielsetzungen standen dabei im Fokus der Diskussion zur Preisentwicklung: »Nachhaltige Städte und Gemeinden« - »Verantwortungsvolle Konsum- und Produktionsmuster« - »Maßnahmen zum Klimaschutz« - »Leben unter Wasser« -»Leben an Land«. Imke Frerichs, Nachhaltigkeitsexpertin von „Brot für die Welt, unterstützte diesen Arbeitsprozess des Jugendbeirates beratend per Online-Videokonferenz.

"Wir haben uns in unserer Arbeitsgruppe in mehreren Schrittfolgen durch das Thema "Nachhaltigkeit" diskutiert. Die „17 Ziele für nachhaltige Entwicklung“ der Vereinten Nationen waren dafür eine gute Richtschnur, um das Thema in fünf Preiskategorien auf unsere kommunale Ebene in Ratzeburg herunterbrechen zu können. Dabei wurden auch die Themen und Ergebnisse unserer Ratzeburger Jugendklimakonferenz berücksichtigt", beschreibt Luc Petzold vom Ratzeburger Jugendbeirat den erfolgreichen Entwicklungsprozess.
Der Jugendbeirat legte zudem das weitere Vorgehen zur Preisvergabe und insbesondere zur Preisgestaltung fest. So ist für den 26. Mai von 16 bis 18 Uhr eine erste Kunstwerkstatt unter Anleitung von Kulturpreisträger Ebrahim Sharghi im Jugendzentrum Stellwerk geplant, auf der Kinder und Jugendliche eingeladen sind, den Nachhaltigkeitspreis der Ratzeburger Jugend konzeptionell und bildlich in Entwürfen auszugestalten. In weiterer Werkstattarbeit sollen diese Entwürfe dann zu einem fertigen Produkt entwickelt werden, das den Nachhaltigkeitspreis entsprechend symbolisieren kann. Die Teilnahme an dieser Künstlerwerkstatt, die vom Team der Jugendzentren Gleis 21 und Stellwerk des Diakonischen Werkes Herzogtum Lauenburg unterstützend organisiert wird, ist kostenfrei und wird unter coronakonformen Bedingungen durchgeführt.

Die offizielle Auslobung des "Nachhaltigkeitspreises der Ratzeburger Jugend" soll noch vor den Sommerferien gestartet werden, mit dem Ziel, bis zum November Vorschläge für potentielle Preisträger zu erhalten. Eine Preisjury wird diese Eingabe sichten und unter der Maßgabe "beispielgebend", "motivierend", "durchdacht" und "gut umgesetzt" eine Entscheidung in den einzelnen Kategorien fällen. Eine erste Preisverleihung ist für 2021 geplant. Bei der Einführung des Nachhaltigkeitspreises unterstützt die „Partnerschaft für Demokratie der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburgische Seen“ im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.

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