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(LOZ). 2020 war ein schwieriges Jahr. Auch für die Landjugend. Eigentlich hätten die Scheunenfeten durch einen Partybus bereichert werden sollen. Dies hatte die Junge Union vorangetrieben und durch die CDU im Kreistag durchgesetzt. Durch Corona war dies jedoch ebenso wenig möglich wie das normale Vereinsleben. Die Junge Union nahm dies zum Anlass, sich erneut mit der Kreislandjugend Herzogtum Lauenburg auszutauschen.

Als Gast begrüßten die Vereinigungen den Kreistagsabgeordneten und Vorsitzenden des Ausschusses für Regionalentwicklung und Mobilität, Michael Sauerland (CDU). Dieser sichert zu: „Auch wenn dieses Jahr wieder keine Scheunenfeten stattfinden, bleiben wir umso mehr am Ball. Für 2022 wird sich die CDU dafür einsetzen, den Partybus auf die Straße zu bringen. Das ist ein wichtiger Beitrag zum Leben im ländlichen Raum und das ehrenamtliche Engagement der Landjugend.“

Diese freut sich über diese Unterstützung. Die Kreisvorsitzende Marie Schulz erläutert: „Unsere Veranstaltungen mussten fast alle abgesagt werden. Dieses Jahr sieht es bis Sommer nicht viel besser aus. Um unsere Mitglieder zu halten und neue zu gewinnen, ist ein optimistischer Blick auf 2022 daher umso wichtiger.“

Neben Corona und dem Partybus diskutierten die Teilnehmer in der Online-Veranstaltung auch über die Zukunft im ländlichen Raum. Einigkeit besteht darin, dass hier noch bessere Angebote im Busverkehr benötigt werden, wenn auch viele Verbesserungen in letzter Zeit erfolgt sind. Gleichzeitig sorgen sich Landjugend und Junge Union um die Wahrnehmung der Landwirtschaft im öffentlichen Diskurs.

Der Kreisvorsitzende der Jungen Union, Florian Slopianka, erklärt hierzu: „In Schul- und Kinderbüchern wird häufig ein verzerrtes Bild der Realität abgebildet. Vielen fehlt zudem der Bezug zur Landwirtschaft. Hier brauchen wir in Bildung und Medienlandschaft eine deutliche Veränderung der Darstellung. Wenn wir unsere Versorgung sicherstellen wollen, ist es mit Bilderbuch-Bauernhöfen alleine nicht getan.“

Die Landjugend und Junge Union vereinbarten, auch künftig im Gespräch zu bleiben und sich regelmäßig auszutauschen. Marie Schulz und Florian Slopianka hierzu abschließend: „Gemeinsam können wir die Themen der jungen Generation im ländlichen Raum diskutieren und Projekte wie den Partybus angehen. Das braucht es auch, um eine Abwanderung vom Dorf in die Stadt zu verhindern.“

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