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(LOZ). In Dorfgemeinschaftshäusern, Kulturhäusern, kleinen privaten Veranstaltungszentren - überall findet Kultur auf dem Dorf statt. Lesungen, Ausstellungen, Konzerte, Theater & Co. sorgen auch im ländlichen Raum für zusätzliche Attraktivität, bringen Menschen zusammen und stärken die Dorfgemeinschaft.

In den ersten beiden Runden von „Kultur auf Dorf-Tour“ wurden die Dörfer Bäk, Berkenthin, Fitzen, Fredeburg, Grabau, Hohenhorn/Fahrendorf, Kankelau, Klinkrade, Kollow, Kuddewörde, Lehmrade, Mannhagen, Mustin, Poggensee, Nusse, Roseburg, Schiphorst, Schnakenbek, Schönberg, Witzeeze und Groß Zecher ausgelost.

Diese Dörfer nutzten das Angebot der Stiftung, für die Dorfbewohner und viele auswärtige Gäste eine kostenlose Kulturveranstaltung in ihre Gemeinde zu holen. Und es fanden schon viele erfolgreiche und heitere Veranstaltungen statt wie beispielsweise Jazzfrühschoppen unter freiem Sommerhimmel, Comedy auf dem Dachboden, Puppentheater für die Kinder in der Turnhalle oder Tanzabende im Gemeindehaus. Engagierte Helfer im Dorf, motivierte Künstler und die finanzielle Unterstützung des Kreises Herzogtum Lauenburg machten es möglich.

Kulturschaffende aus dem Kreis sind ab sofort wieder aufgerufen, sich bei Interesse an „Kultur auf Dorf-Tour“ bei der Stiftung zu melden. Dabei sollten sie den Titel ihrer Darbietung oder Ausstellung nennen, diese beschreiben, den Honorarwunsch sowie sonstige nötige Voraussetzungen für die Durchführung der Veranstaltung angeben.

Potentielle Veranstalter aus den Dörfern melden sich gleichfalls bei der Stiftung an. Sie verpflichten sich, für einen reibungslosen Ablauf (ggf. Abendkasse, Technik usw.), angemessene Örtlichkeiten und die Bewerbung ihres Kultur-Events zu sorgen. Damit das Ambiente der Kultur auf dem Dorf stimmig ist, gehört auch eine jeweils eigene Bewirtung des Publikums und der Künstler dazu, von Kaffee und Kuchen bis zur Grillwurst. Hier zeigt das Ehrenamt seine Vorteile. Die Einnahmen, auch aus den Eintrittsgeldern, verbleiben beim Veranstalter und werden für die Planung und Durchführung weiterer kultureller Veranstaltungen verwendet.

Die Städte im Kreis (Mölln, Ratzeburg, Schwarzenbek, Lauenburg, Geesthacht, Wentorf/Hbg.) sind von diesem Projekt ausgenommen.

Die Stiftung Herzogtum Lauenburg vernetzt Kulturschaffende und potentielle Veranstalter und zahlt bis zu 450 Euro pro Veranstaltung, sie übernimmt ggf. Nebenkosten wie GEMA und Künstlersozialkasse und hilft bei den überörtlichen Werbemaßnahmen.

Bei höheren Honoraren muss der Differenzbetrag vom Veranstalter übernommen werden. Die Stiftung behält sich vor, insbesondere bei kleineren Veranstaltungen im Einzelfall die beantragte Bezuschussung im Rahmen ortsüblicher Honorare zu kürzen, um angesichts des begrenzten zur Verfügung stehenden Budgets viele Veranstaltungen ermöglichen zu können.

Ablaufplan 2018/19

Jederzeit: Potentielle Veranstalter aus den Dörfern melden sich bei der Stiftung telefonisch unter 04542 / 870 00 oder per e-mail info@stiftung-herzogtum.de

Bis 15. Februar senden Kulturschaffende ihr Angebot für Runde 3 per e-mail an die Stiftung: Kategorie (z.B. Konzert, Lesung, Theater, Ausstellung usw.), Honorarwunsch, Beschreibung und sonstige nötige Voraussetzungen für den Auftritt sind anzugeben.

Bis 1. März meldet sich die Stiftung in den Dörfern, die in dieser Runde berücksichtigt werden (evtl. Losverfahren für Nord- und Südkreis) und stellt ihnen eine Auswahl an Künstlerangeboten zur Verfügung.

Dann erfolgen die individuellen Absprachen und Vereinbarungen direkt mit den Verantwortlichen in den Dörfern. Die Veranstaltungen können in der Zeit vom 1. August 2018 bis 15. Juni 2019 durchgeführt werden.

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