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Geesthacht (LOZ). Eigentlich sollte am Mittwoch, 26. Februar, Schluss sein. Doch weil sich Einwohner und Gäste Geesthachts an den Bildern von Christiane Leptien nicht satt sehen können, bleibt ihre Ausstellung „Augenblicke“ weitere zwei Wochen in den Räumen des Geesthacht-Museums (Bergedorfer Straße 28). Noch bis Mittwoch, 11. März, zeigt das Team des Krügerschen Hauses die von der Geesthachter Künstlerin erstellten Portraits.

Christiane Leptien malt nach eigenen Angaben seit etwa acht Jahren fast ausschließlich Gesichter. „Oft geben Fotos erste Impulse, von denen ich mich im Laufe des Malprozesses aber auch wieder löse und schaue, wie sich das Bild entwickelt, was es noch braucht. Ich mag es, Farbflächen aneinander zu setzen, die Landschaft des Gesichtes entstehen zu lassen“, erklärt die Geesthachter Künstlerin. Den Titel „Augenblicke" habe sie gewählt, weil die für die Ausstellung zusammengestellten Werke Momentaufnahmen sind. Die Augen des Bild-Gegenübers würden den Betrachter oftmals anschauen und manchmal, so scheint es, auch mit dem Blick durch den Raum verfolgen, beschreibt die gelernte Werbegestalterin Christiane Leptien.

Bereits zu Schulzeiten habe sie in jeder freien Minute gemalt und gezeichnet – ehe sie ihren Wunsch, die Leidenschaft zum Beruf zu machen, allerdings umsetzen konnte, vergingen Jahre. Mehr als 20 Jahre arbeitete Christiane Leptien als freiberufliche Werbegestalterin. In ihrer Freizeit bildete sie sich allerdings künstlerisch weiter, besuchte unter anderem Sommerakademien und Workshops, nahm Privatunterricht. „Ich empfand das Malen als eine Art persönlicher Kunsttherapie“, nennt Christiane Leptien ihr Kunstverständnis, das schließlich auch Grund für ihr Studium am Hamburger Institut für gestaltorientierte Weiterbildung (HIGW) war. Dieses beinhaltete den Grundkurs für Kunsttherapie und führte in die Gestalttherapie (Abschluss, Zertifikat Januar 2010). Mehrere Jahre arbeitete sie dann als Dozentin in Schulen und verschiedenen öffentlichen Einrichtungen, bis sich 2003 der Traum mit der Gründung des Ateliers "farbenfroh" erfüllte. Zusätzlich arbeitete sie mehrere Tage pro Woche als Kunst- und Gestalttherapeutin in einer Pflegeeinrichtung für junge Erwachsene.

Die Ausstellung ist zu den gewohnten Öffnungszeiten (Montag bis Sonnabend 10 bis 16 Uhr) in den Räumen an der Bergedorfer Straße 28 zu sehen. Der Eintritt ist kostenfrei.

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