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Lauenburg (LOZ). Uwe Frensel, Vorsitzender des Ausschusses für Bürgerangelegenheiten, Soziales Jugend und Sport bringt es auf den Punkt: „Bezahlbarer Wohnraum in Lauenburg wird immer knapper. In Gesprächen mit Lauenburgern und Lauenburgerinnen wird dies immer deutlicher. Während wir seit Jahren auf die Erstellung einer Sozialraumanalyse warten, wird die Situation am Wohnungsmarkt immer dramatischer.“

Aus diesem Grund reicht die SPD-Fraktion Lauenburg zur Sitzung des Bau- und Planungsausschuss am 12. November einen Antrag zur Förderung von sozialem Wohnraum ein. Dieser Antrag sieht vor, dass zukünftig mindestens 25 Prozent sozial geförderter Wohnraum bei Geschosswohnungsbau ab acht Wohneinheiten vorzusehen ist. Diese Wohnungen sollen nach Möglichkeit vorrangig an Lauenburger vergeben werden.

„Dieser Teil des Beschlusses wendet sich auch an junge Menschen, die von zu Hause ausziehen und gerne in Lauenburg wohnen bleiben möchten“, merkt Andre Peylo, Sprecher der SPD im Bau- und Planungsausschuss an. „Öffentlich geförderter Wohnraum hat nicht nur mit Armut zu tun, sondern kommt einer breiten Gesellschaftsschicht zu Gute. Heutzutage wird dieser Wohnraum je nach Anzahl der im Haushalt lebenden Personen und entsprechenden Einkommensgrenzen zur Verfügung gestellt. In diesem Zusammenhang sollte auch über die Gründung einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft nachgedacht werden.“

Hier setzt die SPD auch um, was während der letzten Wahlperiode unter anderem auch vom Kinder- und Jugendbeirat gefordert wurde.

Die SPD setzt sich mit diesem Beschluss für eine Stadt der Vielfalt mit sozial gemischten Quartieren ein. Martin Scharnweber, Fraktionsvorsitzender der SPD ergänzt: „Es gibt nicht mehr viele Flächen in der Stadt, wo sich geförderter Wohnraum verwirklichen lässt. Bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, forderten alle Parteien in ihren Programmen zur letzten Kommunalwahl. Es ist jetzt an uns Kommunalpolitiker zu entscheiden, ob wir dies umsetzen wollen, im Interesse der Menschen unserer Stadt oder ob wir das Feld allein den Investoren oder Wohnungsspekulanten überlassen wollen.“

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