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Lauenburg (LOZ). Lauenburgs ältere Bürger kommen gern zu den vom Seniorenbeirat Lauenburg initiierten Versammlungen, besonders dann, wenn Bürgervorsteher und Bürgermeister Teil dieses Programms sind. Denn dort erfahren sie immer aus erster Hand Neuigkeiten aus ihrer Gemeinde. Besonders Bürgermeister Andreas Thiede ist es eine Freude, die älteren Damen und Herren mit den neuesten Nachrichten aus ihrer Stadt zu versorgen, zumal er anschließend auch für Nachfragen zur Verfügung steht. Diesmal war er einen Tag zuvor noch als sein eigener Foto-Reporter durch Lauenburg geeilt, hatte die Themen seines Vortrags fotografisch festgehalten und diese einen Tag später auf die Leinwand im Veranstaltungssaal Mosaik geworfen. „Ein Bild“ versicherte er, „ist immer -eindrucksvoller als jede Rede es kann“.

In der Tat ließ sich in Thiedes Vortrag manches dokumentieren. Gelegentlich wird in Lauenburg über mangelnde Fortschritte gemurrt, der Bürgermeister demonstrierte im Bild und Ton die Weiterentwicklungen in seiner Gemeinde. Er berichtete von der Aufrüstung der Feuerwehr in Lauenburg im Fahrzeugpark, die sich allerdings auch mit einer erhöhten Leistungsbereitschaft nicht nur im Leben, sondern auch in Wettbewerben bedankte. Der Bürgermeister sprach vom Ausbau der Weingartenschule, die von manchen Bürgern als ein Stiefkind der Gemeinde betrachtet, die aber mit Bauten von über 4.000 Quadratmetern jetzt zukunftsfähig gemacht wird. Thiede wies auf die Verbesserungen auf Lauenburgs Straßen hin und nannte als Beispiele den Kuhgrund, Sandberg, Juliusburger Landstraße, auch wenn noch andere Verbesserungen folgen müssten, wenn Forderungen nach einer barrierefreien Stadt erfüllt werden sollen.

Es war in der Tat ein bunter Straus an Ereignissen, den der Bürgermeister anzubieten hatte: er erwähnte die erfolgreich bestandene Stadtwette des NDR, die viele Gäste auch von außerhalb mobilisierte und die neu in der Stadt angesiedelte Skulpturen-Sammlung der gebürtigen Lauenburg Künstlerin Edith Breckwoldt.

Neu in diesem Kreis der Senioren war der Bürgervorsteher Wilhelm Bischoff, der einen kleinen Einblick in seine neue Tätigkeit gestattete und der sich neben seiner verwaltungstechnischen und politischen Tätigkeit auch vor der Schwierigkeit sieht, Lauenburgs schwimmendes Denkmal, den Raddampfer „Kaiser Wilhelm“, vor dem finanziellen Untergang zu bewahren. Der Bürgervorsteher wird künftig häufiger zu Gast sein. Denn eine seiner vorgegebenen Aufgaben ist beispielsweise die Leitung der Wahl des Seniorenbeirats im kommenden März.

Nun ist ein Senioren-Nachmittag nicht vollständig ohne Musik. Diesmal hatten die Veranstalter Adrian Bartels mit seinem Akkordeon aus dem Wendland engagiert. Der ließ sich nicht besonders bitten, sondern begleitete die Besucher vor, mitten drin und auch am Ende mit seiner schmissigen Musik. Sein Publikum dankte so herzlich, dass man diesen vielseitigen Musikanten bald wieder in Lauenburg begrüßen darf.

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