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Lauenburg (LOZ). Seit Jahren rottet die Lauenburger Elbebrücke. Hin und wieder lässt die Bahn gerade mal das Notwendigste reparieren. Von den 4,5 Milliarden Euro, die die Bahn für Brückenerneuerung in den nächsten zehn Jahren investieren will, bekommt Lauenburg wieder einmal nichts ab. Es gibt noch nicht einmal Planungen für einen Neubau.

Für die Lauenburger stellt sich die Frage, was passiert, wenn der Straßenverkehr über die Brücke wegen der Schäden eingestellt werden müsste? Das wäre schlicht eine Katastrophe!.

Die Pendler, die aus Lauenburg und Boizenburg nach Lüneburg und Umgebung zur Arbeit müssen, sind auf die Geesthachter Elbbrücke angewiesen, was einen täglichen Umweg von rund 45 Kilometern bedeuten würde. Pendler aus Hohnstorf und Lüneburg, die in Lauenburg oder Boizenburg arbeiten, erleiden das gleiche Schicksal. Hinzu käme zusätzlich noch der LKW Verkehr in erheblichem Umfang.

„Gibt es einen Ausweg? Nein, denn eine Wiederaufnahme einer Fährverbindung zwischen dem Alten Schifferhaus in Lauenburg und dem Fährhaus in Hohnstorf erscheint unrealistisch. Die Kapazitäten würden auch bei Weitem nicht ausreichen. Dem LKW Verkehr wäre hiermit ebenfalls nicht geholfen. Nur die umgehende Aufnahme der Planung und der anschließenden unverzüglichen Umsetzung kann die zu erwartende Katastrophe noch abwenden“, so der CDU Ortsvorsitzende Gerhard Pehmöller.

Die Lauenburger CDU fordert die Bahn und den Landesbetrieb für Straßenbau und Verkehr (LBV) auf, nicht weiter kostbare Zeit nutzlos verstreichen zu lassen und unverzüglich die Planungen und den Neubau der Elbbrücke in Angriff zu nehmen.

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