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Lauenburg (LOZ). Trauer rund um den Lauenburger Seniorenbeirat. Wie jetzt bekannt wurde, verstarb mit Otto Fedder am vergangenen Freitag in einem Hospiz der letzte der Gründerväter der 1983 gegründeten Senioren-Vereinigung. Damals schritten eine Dame und vier Herren im Hotel Stappenbeck zur Tat und schufen diese Institution für die ältere Generation in der Elbestadt.

Fedder war ein bekanntes Gesicht in Lauenburg, er arbeitete bei der Orts-Krankenkasse in Ratzeburg und erreichte damals seinen Arbeitsplatz jeden Tag mit der Eisenbahn. Und Fedder war vielseitig: in seiner Freizeit beschäftigte er sich mit Fußball, als Aktiver, dann mit großem Erfolg im Heimatgebiet als Schiedsrichter, seine Erfahrungen gab er weiter als Schiri-Beobachter und Lehrgangsleiter. Später erfreute er sich an Kleinigkeiten, den viereckigen bunten Briefmarken. Ihnen galt seine besondere Liebe. Erst im vergangenen Jahr gab er den Vorsitz der Lauenburger Briefmarken-Vereinigung in jüngere Hände an Bernd Dittmer weiter.

37 Jahre gehörte der Verstorbene dem Lauenburger Seniorenbeirat an. Im Kreis der älteren Lauenburger genoss Otto Fedder große Popularität. Das bewiesen die Stimmenzahlen, mit denen er immer wieder in diese Institution einzog. In den Jahren seiner Mitgliedschaft durchlief er viele Stationen. Er arbeitete lange als Schrift- und Protokollführer, führte die Beiratskasse und amtierte auch einige Zeit als kommissarischer Beiratssprecher. Zuletzt führte er Regie bei dem sonntäglichen Senioren-Frühstück im Soltstraatenhus. Im vergangenen Jahr, als die Last der Verantwortung drückend wurde, schied er aus Altergründen aus diesem Kreis aus. Danach wurde es ruhig um diesen Mann. Jetzt ist er still, wie er zuletzt war, gestorben. Der Lauenburger Seniorenbeirat, die ältere Generation in Lauenburg ganz generell, verneigt sich vor dem Toten. Ihm gebührt Anerkennung und Dank für lange Jahre der Mitarbeit und Treue in diesem Gremium.

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