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Lauenburg (LOZ). „Alles fließt“ hat der griechische Natur-Philosoph Heraklit vor 25 Jahrhunderten einmal festgestellt und damit den Vorgang beschrieben, dass sich alles bewegt und nichts auf dieser Welt endgültig ist. Das gilt auch für die Corona-Pandemie und ebenso für Politiker-Worte in dieser Zeit.

Da haben sich die Vertreter des Lauenburger Seniorenbeirats in diesen Tagen zusammen gehockt, um das Leben der Damen und Herren gesetzten Alters in Bewegung zu halten und Pläne gewälzt. Diese sind ziemlich konkret ausgefallen, aber ob sich diese in Wirklichkeit realisieren lassen, dahinter steht ein dickes Fragezeichen. Zumal Deutschlands oberste Wahrsagerin, Bundeskanzlerin Angela Merkel, Deutschlands Zukunft in dieser Hinsicht eher als schwarz beschreibt.

Angesichts dieser Drohungen und Bedrohungen zum Trotz haben die Mitglieder des Seniorenbeirats Nägel mit Köpfen gemacht: das Senioren-Frühstück wird am 20. September mit einem kleinen Unterhaltungs-Programm im Soltstraatenhus fortgesetzt. Voraussetzung ist hier wie bei allen weiteren Veranstaltungen bis auf weiteres, dass alle Schutzmaßnahmen eingehalten werden. Nichteinhaltung oder Verweigerung hat den Ausschluss zur Folge. Ein Corona-Fall in diesem Kreis hat ohnehin den Ausfall aller weiteren Zusammenkünfte des Seniorenbeirats zur Folge.

Im günstigsten Fall werden die Veranstaltungen für die ältere Generation am 8.Oktober um 15 Uhr mit einem Senioren-Nachmittag mit Musik und Vorträgen im Soltstraatenhus fortgesetzt. Da nur 50 Personen zugelassen werden, ist eine telefonische Anmeldung beim Seniorenbeirat erforderlich. Die Telefon-Nummern werden noch rechtzeitig veröffentlicht.

Für die Senioren-Nachmittage im November und Dezember sind Veranstaltungen im größeren Rahmen im Mosaik vorgesehen. Mit den Künstlern stehen die Veranstalter in erfolgversprechenden Verhandlungen. Zu einem Abschluss ist es wegen der Kürze der Zeit noch nicht gekommen, zumal sich auch diese Mitwirkenden erst sortieren müssen.

Der Lauenburger Seniorenbeirat steht in den Startlöchern und ist bereit, abhängig bleibt er allerdings von den Signalen aus der Politik in Berlin und Kiel.