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Mölln (LOZ). Mit dem ersten Spatenstich begannen heute die Rohbauarbeiten zum Neubau und zur Erweiterung der Werkstätten am Berufsbildungszentrum in Mölln. Zu diesem Anlass luden Schulleiter und Geschäftsführer Ulrich Keller sowie Landrat Christoph Mager ausführende Unternehmen und weitere am Bau Beteiligte ein.

Die Abbrucharbeiten des Vorgängerbaus durch die Abbruchgesellschaft Stahlkopf aus Alt-Mölln konnten in den vergangenen Wochen ohne unangenehme Überraschungen abgeschlossen werden. Die regnerische Witterung während der Arbeiten trug sogar dazu bei, dass sich die Staubentwicklung auch ohne den zusätzlichen Einsatz von Wasser in Grenzen hielt.

Die Rohbauarbeiten werden nun von der Riewesell Bau GmbH aus Müssen durchgeführt. Landrat Christoph Mager: „Ich freue mich, dass sich regionale Unternehmen um die Aufträge bemüht haben und letztlich auch die Zuschläge erhalten konnten.“ Die Bauzeit für den durch das Büro Eisfeld und Engel geplanten Bau wird planmäßig zwei Jahre betragen. Im Dezember 2019 soll der neue Trakt demnach eingeweiht werden können.

Interessant für Nachbarn und Gäste des BBZ: der Kreis hat sich im Architektenwettbewerb zur Entlastung der umliegenden Parkflächen für einen Neubau mit Tiefgarage entschieden. Dies sei zwar die teuerste Lösung, aber in Anbetracht der Parkplatznot am BBZ die beste, betonte der Landrat. Der erste Bauabschnitt umfasst neben dem Neubau des E-Traktes außerdem noch Umbaumaßnahmen im benachbarten D-Trakt.

Für das Jahr 2020 ist der 2. Bauabschnitt geplant, in welchem die Metallwerkstätten und die Elektromobilitätsräume im F- und B-Trakt umgebaut werden. Ebenfalls geplant ist bereits ein 3. Bauabschnitt für den C-Trakt, bei dem weitere neue Parkplätze entstehen sollen.

Für Interessierte und vor allem die direkten Anwohner beabsichtigt Landrat Christoph Mager weitere Informationsveranstaltungen zum Baufortschritt oder geführte Baustellenbesichtigungen anzubieten, vorausgesetzt die Sicherheit der Besucher kann gewährleistet werden.

Die Plankosten für den ersten und zweiten Bauabschnitt belaufen sich auf etwa 22 Millionen Euro, die Kosten für den 3. Bauabschnitt stehen derzeit noch nicht fest.

Schulleiter Ulrich Keller lud die anwesenden Gäste nach dem Spatenstich in die Räumlichkeiten des BBZ ein und bedankte sich bei allen Beteiligten für die ausgezeichnete Zusammenarbeit. Auch sein Stellvertreter Matthias Links war der Meinung, dass das BBZ mit seinen Baupartnern außerordentliches Glück gehabt habe: „Ich habe noch kein Großprojekt erlebt, dass mit so viel Engagement, gegenseitiger Rücksichtnahme und Ruhe bearbeitet wurde.“

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