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Der Bau wird deutlich teurer werden als geplant

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Mölln (LOZ). Mit der feierlichen Grundsteinlegung am 18. April gaben Landrat Christoph Mager und Kreispräsident Meinhard Füllner den offiziellen Startschuss für die Bauarbeiten am BBZ in Mölln. Der Kreis modernisiert für über 22 Millionen Euro sein Berufsbildungszentrum. Innerhalb der kommenden zwei Jahre soll ein neuer Werkstatttrakt für die Ausbildungebereiche Fahrzeugtechnik, Bautechnik, Holztechnik, Farbtechnik und Schweißen entstehen.

„Diese Maßnahme dient der Stärkung der dualen Berufsausbildung in unserem Kreis“, sagte Kreispräsident Meinhard Füllner in seinem Grußwort. „Damit setzen wir auch ein Zeichen dafür, dass die praktische Berufsausbildung gleichwertig mit einer akademischen Laufbahn ist.“ Den Trend, dass immer mehr Schülerinnen und Schüler sich einem Studium zuwendeten und die duale Ausbildung zu wenig Anerkennung erfahre, beschrieb er als „fatal“.

Zur Grundsteinlegung gehört traditionell auch die Befüllung einer „Zeitkapsel“, welche in das Mauerwerk versenkt wird. Diese wurde von den Teilnehmenden mit Bauplänen, einer Kreischronik, Münzen und einer aktuellen Tageszeitung befüllt. Bei späteren Umbauarbeiten oder anderen Maßnahmen, könnte diese dann wiedergefunden werden, wie jüngst bei den Bauarbeiten an der Lauenburgischen Gelehrtenschule in Ratzeburg geschehen. Die Berufsschülerinnen und –schüler trugen mit einem Rahmenprogramm zum Gelingen der Verwanstaltung bei strahlendem Sonnenschein bei.

Die Arbeiten am BBZ liegen trotz der letzten Wetterkapriolen im Zeitplan. Der Abbruch des Vorgängerbaus sowie die vorbereitenden Erdarbeiten konnten planmäßig abgeschlossen werden. Die Ergebnisse der Ausschreibungsverfahren zeigen jedoch, dass für den ersten Bauabschnitt bereits mit Kostensteigerungen von etwa 900.000 Euro zu rechnen sein wird, wie Landrat Dr. Christop Mager bereits im Haupt- und Innenausschuss berichtet hatte. „Das ist aber der Stand der von Heute. Wir haben derzeit auch aktuelle Angebot bei den Ausschreibungen, wo sich der Preis deutlich nach Unten bewegen könnte“, erklärt Kreis-Pressesprecher Karsten Steffen. Allerdings wäre auch noch eine weitere Kostensteigerung möglich. Schuld daran sind die derzeit guten Auslastungen der Handwerkersbetriebe, die Aufgrund der Auftragslage ihre Preise teilweise deutlich angezogen haben.

„Diese Kostensteigerung ist leider nicht vermeidbar“, räumte Füllner ein. „Der Kreis wird aber mit dieser Maßnahme seiner bildungspolitischen Verantwortung gerecht und kann die Attraktivität des Berufsbildungszentrums steigern.“

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