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Das „UR-Rind“ im Spiegel der Kulturgeschichte und landschaftlichen Gegenwart

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Mölln (LOZ). Prof. Dr. Holger Behm (Universität Rostock) geht in seinem Vortrag am Donnerstag, 23. Mai, um 19.30 Uhr im Sitz der Stiftung Herzogtum Lauenburg, Hauptstraße 150, Mölln, der Frage nach: Was ist dran am Mythos "Auerochse"? Der Eintritt ist frei.

Der Römer Tacitus beschrieb die Urrinder Germaniens. Johann Wolfgang von Goethe erforschte sie intensiv. Aber auch in der nationalsozialistischen Ideologie hatten sie ihren festen Platz. Die Urrinder oder Auerochsen. In der heutigen Landschaftspflege gerne als Auerochsen bezeichnete Heckrinder werden zunehmend zum Anziehungspunkt auch in unserer Region. Der NDR proklamiert 2018 sogar "das Jahr des Auerochsen" in seinen Sendungen. Gute Unterhaltung oder gefährlicher Nonsens? Vorgestellt wird auch ein beeindruckender etwa 11.000 Jahre alter Schädel eines Auerochsen aus Privatbesitz, der nur etwa 30 Kilometer von Mölln entfernt aufgefunden wurde.

Holger Behm ist seit 2011 Fachgebietsleiter der Landschaftsplanung und Landschaftsgestaltung an der Universität Rostock und Tutor der Akademie für Wissenschaft und Kultur der Stiftung Herzogtum Lauenburg für den Bereich Naturraum und Kulturlandschaft Lauenburgs.

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