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Mölln (LOZ). Nach der corona-bedingten Schließung am 17. März, konnte die Stadt Mölln den Wildpark Uhlenkolk ab dem 9. Mai wieder eingeschränkt öffnen.

Hierfür musste ein Hygienekonzept erarbeitet und mit dem Gesundheitsamt des Kreises Herzogtum Lauenburg abgestimmt werden. Das Hygienekonzept beinhaltet unter anderem die Gestellung einer Aufsicht je 1.000 Quadratmeter Verkehrsfläche sowie umfangreichere Reinigungsmaßnahmen. Diese Maßnahmen verursachen erhebliche Zusatzkosten, die nicht durch Eintrittsgelder gedeckt werden: der Besuch des Wildparks Uhlenkolk ist kostenlos.

Um dieses kostenlose Freizeitvergnügen auch weiterhin anbieten zu können, musste das Angebot leider reduziert werden. So war es erforderlich, die Öffnungszeiten des Parks stark einzuschränken und es kann nicht das gesamte Wegenetz des Parks zugänglich gemacht werden, da die Stadt Mölln personell und finanziell nicht in der Lage ist, die benötigten Aufsichtskräfte für die ganztägige Kontrolle der gesamten Verkehrswege zu stellen.

Weiterhin sind einige während der angeordneten Schließung des Parks begonnene Baumaßnahmen noch nicht abgeschlossen, so dass auch aus diesem Grund einige Teilbereiche nicht zugänglich sind.

Folgende Einschränkungen beim Besuch des Wildparks müssen Besucher auf Grund der derzeitigen Situation in Kauf nehmen:

- Das Wegenetz wurde von 3,5 auf 2 Kilometer reduziert, es können nicht alle Bereiche des Wildparks betreten werden.

- Der Wildpark ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt bleibt weiterhin frei.

- Die Eingänge im Birkenweg und der Eingang beim städtischen Forstbetriebshof bleiben geschlossen.

- Die Aussichtsplattform grundloser Kolk sowie der Aussichtsturm am Naturparkzentrum sind für Besucher nicht zugänglich.

- Der Kiosk im Birkenweg bleibt geschlossen.

- Die naturkundliche Ausstellung im Naturparkzentrum kann nicht besichtigt werden.

- Es erfolgt keine Vermietung von Rundling/Köhlerhütte/Seminarraum.

- Es werden keine Führungen im Wildpark angeboten.

Während der Öffnungszeiten werden städtische Mitarbeiter zusätzlich als Aufsichts-/Kontrollkräften im Wildpark eingesetzt, um die Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln sowie der Verhaltensregeln im Wildpark zu überwachen.

Die Besucherzahlen von rund 2.000 Besuchern an den ersten beiden Wochenenden nach der Wiedereröffnung zeigen, dass die Öffnung des im Jahre 1968 angelegten Wildparks trotz der finanziellen Mehraufwendungen durch die Hygieneauflagen ein notwendiger Schritt war und der Ausflug in den Wildpark Uhlenkolk trotz der Einschränkungen eine lohnende Familienunternehmung ist.

Ob Damhirsch, Uhu, Wildschwein oder Barsch, im Möllner Wildpark können die Besucher rund 30 heimische Tierarten hautnah erleben. Auf 22 Hektar Fläche mit einer der ursprünglichsten Vegetationen Schleswig-Holsteins wird jeder Besuch eine spannende Entdeckungsreise für Groß und Klein. Sie finden am Wegesrand und in den Baumwipfeln Waldameisen, Eichhörnchen oder Grünfinken.

Oberste Priorität im Wildpark, aber auch im gesamten Uhlenkolk, haben Nachhaltigkeit, biologische Vielfalt und eine artgerechte Haltung. Alle Tiere leben in naturnahen, großzügigen Gehegen. Darüber hinaus wird der bedrohte Steinkauz gezüchtet. Um seinen Bestand zu fördern, werden die jungen Steinkäuze ausgewildert.

Durch das disziplinierte Verhalten der Besucher musste das Aufsichtspersonal nur in wenigen Fällen die Einhaltung der Verhaltens- und Hygieneregeln anmahnen. Wenn die Besucher sich weiterhin so diszipliniert beim Besuch des Wildparks verhalten, kann diese Freizeit-Attraktion auch weiterhin in dieser Form angeboten werden.

Wer die Arbeit des Wildparks Uhlenkolk unterstützen möchte, wendet sich an den Förderverein des Naturparkzentrums Uhlenkolk. Der Verein setzt sich nicht nur für eine ideelle, sondern auch für die finanzielle und materielle Unterstützung des Naturparkzentrums mit seinem Wildpark ein. Förderer können die Arbeit entweder mit einer dauerhaften Mitgliedschaft oder mit einer einmaligen und zweckgebundenen Spende unterstützen. Bei Fragen zur Mitgliedschaft, melden sich Interessierte telefonisch unter 04542 / 803-345 oder per E-Mail an fv-uhlenkolk@gmx.de. Für eine Spende steht folgende Kontoverbindung zur Verfügung:

Förderverein Uhlenkolk
Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg
IBAN: DE 532 305 275 000 811 711 75
BIC: NOLADE21RZ

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