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Mölln (LOZ). Am Sonntag, 21. Juni, präsentierten die Jugendlichen des Kooperationsprojektes „On Stage“ in Mölln ihre rund 20-minütige Abschlussvorstellung, die sich mit ihrem Erleben der Pandemie beschäftigte.

Das Projekt startete im September 2019 mit dem Ziel, im März ein zusammen erarbeitetes Theaterstück aufzuführen. Letztlich musste die Premiere aber aufgrund der Corona-Pandemie um drei Monate verschoben werden. Deshalb entschieden sich die Jugendlichen, zusammen mit Theaterpädagogin Katharina Feuerhake, nur wenige Szenen aus der ursprünglichen Fassung beizubehalten und das Stück nahezu komplett zu überarbeiten. Mit nur fünf Treffen nach einer fast dreimonatigen Pause konnte das Projekt nun dank der tatkräftigen Unterstützung der Kooperationspartner abgeschlossen werden.

Bei der Abschlussvorstellung vor dem Stadthauptmannshof nutzten die Jugendlichen die räumlichen Gegebenheiten phantasievoll aus. Die zum Teil erheblich unterschiedlichen Lebenswelten junger Menschen, von „Freude am Konsum“ bis zur Subkultur der Anime-Spieler, wurde facettenreich präsentiert. In der Demonstrationsszene äußerten die Jugendlichen Kritik an der bestehenden Schulform und den aktuellen Erwartungen und stellten Forderungen an eine neue Lern- und Prüfungskultur.

Eine Anschlussförderung durch ASSITEJ (Internationale Vereinigung des Theaters für Kinder und Jugendliche) im Rahmen des Förderprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung wurde bereits in Aussicht gestellt. Bei dem neuen Projekt soll es sich um ein Live-Hörspiel handeln, das auch weiterhin Jugendlichen eine Bühne gibt, auf der sie sich zeigen können.

Das Projekt „On Stage“ ist eine Kooperation der Stadt Mölln, des Berufsbildungszentrums, der Stiftung Herzogtum Lauenburg und des Kreises Herzogtum Lauenburg.

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