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(LOZ). Während eines Besuchs im Impfzentrum in Alt-Mölln konnte sich Landtagspräsident Klaus Schlie, in Anwesenheit von Landrat Dr. Christoph Mager, DRK Kreisgeschäftsführer Peter Timmermanns und dem DRK Projektleiter des Impfzentrums Stefan Fehrmann, vor Ort während einer Impfphase davon überzeugen, mit welcher hohen Professionalität und großen Motivation die Beteiligten die große Herausforderung annehmen und abarbeiten.

„Gleich ob Mitarbeiter des DRK, Ärzte über die Kassenärztliche Vereinigung oder Soldaten der Bundeswehr - allen gebührt mein herzlicher Dank für ihren Einsatz und die professionelle und freundliche Atmosphäre im Impfzentrum“, so Klaus Schlie.

Klaus Schlie bewertet es als „ sensationellen Erfolg“, dass in zweieinhalb Wochen seit der Impfstoff zur Verfügung steht, bereits  2.500 Menschen die einen Heimplatz im Kreis haben, mit dem heutigen Tag 73 Prozent von den jetzt drei mobilen Impfteams geimpft worden sind. Das ist landesweit die höchste Quote. Für die perfekte Organisation, der bisher in Deutschland größten Impfaktion, sprach Schlie dem Kreis Herzogtum Lauenburg und dem DRK, bezogen auf den Kreis, seine Anerkennung aus.

Im Kreis sind über 14.000 Frauen und Männer über 80 Jahre alt. Bei den zurzeit noch sehr begrenzt zur Verfügung stehenden Impfdosen wird es also einige Zeit dauern, bis die erste Gruppe der Seniorinnen und Senioren im Kreis über 80 Jahre geimpft ist.

Da aber ständig die Produktion der Impfstoffe erhöht wird und es Neuzulassungen von Impfstoffen gibt, wird sich die Anzahl der zu Impfenden drastisch erhöhen. Die Organisation im Kreis ist dazu optimal aufgestellt. Scharf kritisiert Klaus Schlie den Versuch von Politikern anderer Parteien, Anlaufschwierigkeiten beim Impfen parteipolitisch zu Instrumentalisieren. Das gilt für die Impfstoffmenge genauso wie für das Anmeldeverfahren zur Impfung.

„Deutschland konnte nur im europäischen Rahmen den Impfstoff bestellen-alles andere wäre unverantwortlich und nationale Arroganz. Das weiß auch der SPD Koalitionspartner auf Bundesebene. Wahlkampfgetöse ist unangebracht“, so Klaus Schlie.

Auch zu dem unbedingt verbesserungsnotwendigen Anmeldeverfahren zur Impfung helfe keine parteipolitische Polemik, sondern nur konkrete und umsetzbare Vorschläge. Hinweise auf andere Bundesländer helfen nicht. Auch in Mecklenburg-Vorpommern müssen sich die Menschen telefonisch anmelden.

Klaus Schlie verweist auf die heute in Kiel stattfindende Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschusses, an der „auch meine Kollegin Andrea Tschacher teilnimmt, in der gemeinsam mit Minister Heiner Garg an einer Verbesserung des Anmeldeverfahrens gearbeitet wird.“

„Auch hier bitte ich um Nachsicht und Geduld. Es gibt keine optimale Lösung.“

Abschließend stellt Schlie fest, dass es eine grandiose Leistung der Wissenschaft ist, so schnell Impfstoffe hergestellt zu haben, mit dessen Hilfe es gelingen wird, die Pandemie wirksam einzudämmen und Menschenleben zu retten.

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