Von Anna Lotichius, SV-Mitglied

Lesezeit: 2 Minuten

Ein Jahr ist es nun her, als es hieß: Lockdown! Alle bleiben zuhause. März 2021 und wir sind unglücklicherweise in einer nicht stark anderen Situation. Jedoch hat sich die Arbeit bei uns in der SV verändert.

Tatsächlich hatten wir schon im März 2020 kein großes Problem, auch im Lockdown weiter Treffen zu organisieren, schnell versammelten wir uns einfach digital. Für uns war es keine Frage, ob wir weiterarbeiten, sondern wie wir es möglich machen, uns als SV-Team auszutauschen und die Schülerschaft zu vertreten. „Wir werden nie unsere Verantwortung als Schülervertreter*innen vernachlässigen, auch keine Pandemie kann uns daran hindern. Schließlich geht es hier um die Schüler*innen der gesamten Schule.“, so Leonie Marchel (17) Schülersprecherin und Mitglied der SV. Klassensprecher*innenkonferenzen wurden organisiert. Auch die Schülersprecherwahl hat erfolgreich via „BigBlueButton“-Videokonferenz stattgefunden. Generell wurden kleine sowie große Abstimmungen demokratisch per BigBlueButton erfolgreich durchgeführt: jeder kann seine Stimme abgeben. Als wir ins nächste Schuljahr gingen, mussten wir aber wieder umdenken: In welcher Größe können wir uns nun treffen? Inwiefern ist das umsetzbar?

Zu Beginn war der Wunsch erst einmal, auf sich aufmerksam zu machen. Dies wurde durch einen Film umgesetzt. Wir wollten unserer Schülerschaft zeigen, dass wir sie weiter vertreten werden und uns auch die Pandemie daran nicht hindern kann.

Die Kreativität ist gestiegen und das SV-Team wollte den Kontakt in der gesamten Schülerschaft auch mit Corona-Comfort sicherstellen. Aktionen wurden in die Tat umgesetzt, Wettbewerbe sind zurzeit in Planung.

Glücklicherweise können wir als Schüler*innen sagen, dass wir uns von den Lehrkräften und Eltern ernst genommen fühlen. Es wird auf unsere Argumente, Sorgen und Wünsche eingegangen und die Schule tut, was sie kann. Jedoch begrenzt das Ministerium die Schule in ihrem Vorgehen und leider haben wir das Empfinden, dass die Politik unsere Stimmen nicht hört und uns allein lässt.

Die Pandemie hat uns einen Schubs gegeben, kreativer, neuer, flexibler und allgemeiner zu denken. Die Einschränkungen, die die Pandemie mit sich bringt, haben uns stärker gemacht.

Dennoch können wir es nicht abwarten, bis wir die Schülerschaft wieder ohne jegliche Hindernisse vertreten können!

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