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Mölln (LOZ). Die Corona-Situation führt bei vielen Einzelhändlern zu herben Umsatzeinbußen. Zur Entlastung plädiert eine Initiativgruppe aus Mitgliedern der Möllner Kaufmannschaft für eine Verschiebung der Baumaßnahmen und eine geänderte Reihenfolge der Bauphasen.

Der Umbau und die Neugestaltung der Möllner Hauptstraße wirft ihre Schatten voraus. Der nach langem Hin und Her für Anfang 2022 beschlossene Beginn der Baumaßnahmen führe nach perspektivisch zwei Jahren Corona-Ausnahmesituation zu einer zusätzlichen, schweren Belastung der Möllner Einzelhändler, teilte Rainer Jürss, Inhaber des Bekleidungsgeschäfts „Trend Men“, den versammelten Mitgliedern der FDP-Fraktion mit.

Im Rahmen des von Dr. Johannes Baare, stellvertretender Vorsitzender des Möllner FDP-Ortsverbandes, initiierten Austauschs erläuterte die von Jürss ins Leben gerufene Initiativgruppe aus Mitgliedern der Möllner Kaufmannschaft ihre Vorschläge für eine alternative Gestaltung des Bauvorhabens. Um die angespannte wirtschaftliche Situation vieler Einzelhändler nicht weiter zu verschärfen, sei insbesondere die Verschiebung des Projekts insgesamt auf Anfang 2023 dringend geboten.

Neben der Sicherstellung einer zumindest einspurigen Befahrbarkeit der Hauptstraße während der gesamten Bauzeit, sollte zudem die Neugestaltung der Hauptstraße am ZOB vorgezogen werden, erläuterte Jürss. So könnten die Einzelhändler die Zeit nutzen, den während der ersten Bauphase (Erneuerung der Hauptstraße von der AOK-Filiale bis zum Haushaltsgeschäft Landau) entstandenen Umsatzausfall zumindest teilweise zu kompensieren, bevor der letzte Bauabschnitt (Ecke Wallstraße bis Bauhof) in Angriff genommen werde. Die Initiativgruppe sprach sich des Weiteren für die Einrichtung eines runden Tisches aus Vertretern der Verwaltung, Politik und der Möllner Kaufmannschaft aus.

Die Ausführungen stießen auf großes Verständnis der FDP-Mitglieder. „Die zügige Umsetzung des Projekts nützt gar nichts, wenn danach die große Pleitewelle durch die Hauptstraße schwappt und sich der Leerstand weiter verschlimmert“, erklärte Dr. Johannes Baare. Die Vertreter der FDP-Fraktion sicherten zu, das Anliegen der Initiativgruppe zu prüfen und sich nach Möglichkeit für eine Berücksichtigung der aufgezeigten Alternativen einzusetzen. Alle Beteiligten waren sich einig, den konstruktiven Dialog in naher Zukunft fortzusetzen.

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