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(LOZ). Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di Nord) begrüßt den in Potsdam gefundenen Kompromiss für die Beschäftigten von Bund und Kommunen im Norden.

Dadurch steigen die Einkommen tabellenwirksam um 4,5 Prozent in der niedrigsten Entgeltgruppe und -stufe und um 3,2 Prozent in der höchsten Eingruppierung. In der Pflege beträgt die Steigerung 8,7 Prozent und in der Spitze für Intensivkräfte rund zehn Prozent.

Alle Beschäftigten erhalten zusätzlich noch in diesem Jahr eine Corona-Prämie, die sich wie folgt auswirkt: für die unteren Entgeltgruppen (1-8) 600 Euro, die mittleren (9-12) 400 Euro, die oberen Lohngruppen (13-15) 300 Euro, für Auszubildende 225 Euro (Bund 200 Euro)

Die Tarifvereinbarung läuft bis zum 31. Dezember 2022.

„Tarifabschlüsse sind immer Kompromisse und gerade in der schwierigen Situation der Pandemie eine besondere Herausforderung, die wir hier im Norden sehr gut gemeistert haben. Der sehr komplexe Tarifabschluss, in dem es nicht nur um Prozente oder Laufzeit geht, kann sich sehen lassen. Hervorzuheben sind beispielsweise die Steigerung der Jahressonderzahlung, die endlich verbindlich geregelte Angleichung der Arbeitszeit Ost an West bis 2023 oder die Fortschreibung des Covid-Tarifvertrages. Ohne den Druck der flächendeckenden Warnstreiks wäre dieses Ergebnis mit Verbesserungen vor allem für die unteren und mittleren Einkommensgruppen sowie für den Bereich Pflege und Gesundheit nicht möglich gewesen“, so Susanne Schöttke, Leiterin des ver.di Landesbezirks Nord, in einer ersten Bewertung.

„Wir werden das Ergebnis nun mit den Beschäftigten der kommunalen Unternehmen sowie der Bundesdienststellen diskutieren und unsere Mitglieder hierzu befragen“, so Schöttke weiter.

ver.di strebt die Übertragung des Tarifergebnisses zeit- und inhaltsgleich auf die Beamtinnen und Beamten an.

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