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Rund 1,1 Millionen Euro für den weiteren Ausbau und die Sanierung von Kindertageseinrichtungen im Herzogtum Lauenburg

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Kiel (LOZ). Das Familienministerium setzt ein Kita-Sofortprogramm für das Jahr 2019 um. Die entsprechende Richtlinie wird am Montag veröffentlicht. Ziel des Sofortprogramms ist die Förderung kurzfristig geschaffener Betreuungsplätze sowie weiterer Qualitätsverbesserungen in Schleswig-Holsteins Kindertageseinrichtungen. Im Jahr 2019 werden dafür Mittel in Höhe von 15,45 Millionen Euro aus dem Sondervermögen IMPULS bereitgestellt. Das Herzogtum Lauenburg bekommt davon rund 1,1 Millionen Euro.

Familienminister Heiner Garg betont: „Kommunen und Land haben beim Platzausbau und der Qualitätssteigerung bereits einen echten Kraftakt geleistet. Dieser ist aber noch nicht abgeschlossen. Wir arbeiten weiter an unserem Kita-Kurs: Qualität steigern, Eltern und Kommunen entlasten. Im Zuge der Kita-Reform haben wir für 2020 ein modernes Finanzierungsmodell im Blick. Parallel zu diesem Prozess investieren wir weiter in qualitative Verbesserungen und unterstützen Kommunen und kreisfreie Städte bei der baulichen Erneuerung der Einrichtungen sowie Sanierungsarbeiten. Für faire Startchancen für die Jüngsten in Schleswig-Holstein.“

Das Land Schleswig-Holstein unterstützt mit den Mitteln neben dem Ausbau der Betreuungsplätze unter anderem Investitionsmaßnahmen für die Herstellung von Barrierefreiheit, Schallschutzmaßnahmen und die Verbesserung der digitalen Infrastruktur in Kindertageseinrichtungen. Darüber hinaus sieht die Richtlinie zum neuen Förderprogramm vor, dass auch bauliche Maßnahmen für die Neuschaffung von Sport- und Bewegungs-, Therapie-, Speise-, Ruhe- bzw. Schlafräumen und Mehrzweckräumen sowie Sanierungsmaßnahmen gefördert werden können. Es stehen also Maßnahmen im Vordergrund, die vor Ort drängen und kurzfristig zu realisieren sind.

Gefördert werden Maßnahmen, die ab dem 1. Januar 2018 begonnen wurden. Die Maßnahmen müssen bis zum 31. Oktober 2019 vollständig abgenommen worden sein, die vollständige Abrechnung und damit verbundene Auszahlungen sind bis zum 31. Dezember 2019 möglich.

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