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Kiel (LOZ). Zu dem vom Landtag beschlossenen Haushalt für das Jahr 2019 erklären die Lauenburgischen CDU-Landtagsabgeordneten Klaus Schlie und Andrea Tschacher:

Auf Initiative der CDU-Fraktion haben die Koalitionsfraktionen erneut eine Million Euro an Fördermitteln für die Innere Sicherheit bereitgestellt. Gefördert werden z.B. die Nachrüstungen von Tür- und Fensterelementen, aber auch der Einbau von Alarmanlagen und Bewegungsmeldern.

„Mit dem Haushalt 2019 können wir das Einbruchschutz-Programm der letzten Jahre fortsetzen. Die Einbruchzahlen gehen Dank des konsequenten Vorgehens des Rechtsstaats zurück. Dennoch ist es wichtig, dass wir flankierend Fördermittel bereitstellen. Die CDU-Fraktion ist der Meinung, dass diese Art der Vorsorge gut geeignet ist, um Häuser, Wohnungen und den Besitz der Bürgerinnen und Bürger vor Einbrüchen zu schützen“, so Klaus Schlie.

Im Kampf gegen Einbrecherbanden sei ein aktiver Schutz des eigenen Hauses und der eigenen Wohnung ein unverzichtbarer Bestandteil. Deutlich mehr als 40 Prozent aller Einbruchsversuche seien im Jahr 2018 gescheitert. Ein Grund dafür sei die Tatsache, dass viele Menschen ihr Zuhause besser schützen würden. Im vergangen Jahr wurden im Kreis Herzogtum Lauenburg rund 50 Anträge bewilligt. Damit liegt der Kreis, was die Förderanträge anbelangt, noch im Mittelfeld.

„Mit Beginn der dunklen Jahreszeit steigt die Einbruchsgefahr. Oft gelingt es Einbrechern dabei innerhalb weniger Augenblicke, Fenster und Türen zu öffnen. Dabei kann man deren Erfolgschancen durch Sicherheitstechnik deutlich schmälern. Mit der Neuauflage des Einbruchschutz-Programms wird die Zahl der Einbrüche hoffentlich noch weiter sinken“, meint Andrea Tschacher.

Die Abgeordneten dankten der Polizei, die mit ihrer konsequenten Arbeit dafür gesorgt hätte, dass die Zahl der Wohnungs- und Hauseinbrüche kontinuierlich und deutlich gesunken sei.

Anträge für dieses Förderprogramm können im nächsten Jahr wieder bei der Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) gestellt werden. Wie bei dem Programm des Jahres 2018 sei davon auszugehen, dass Investitionskosten zwischen 1.000 und 10.000 Euro zu 15 Prozent bezuschusst würden. Auch bestehende Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Programmen dürften weiterhin möglich sein. So könnten zum Beispiel Maßnahmen zum Einbruchschutz mit energiesparenden Maßnahmen kombiniert werden.

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