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(LOZ). Anfang dieser Woche wurde die Planung für den Entwurf des zweiten Landesaktionsplans des Landes Schleswig-Holstein vorgestellt.

Die CDU-geführte Landesregierung hat erstmalig im Jahr 2017 einen Landesaktionsplan nach der UN-Behindertenrechtskonvention verfasst. Die Konvention gibt vor, dass dieser regelmäßig fortgeschrieben wird. Das Verfahren für den Folgeplan beginnt mit der Auswertung des ersten Plans. Diese Auswertung ist dem Landtag als Bericht, einschließlich der Evaluation, aktuell zugegangen.

Ferner wurde ein Institut beauftragt, um eine wissenschaftliche Evaluation nach den Kriterien der UN durchzuführen. Diese Auswertungen wurden analysiert. Die Hinweise und Anregungen wurden aufgenommen und finden in einer geänderten Planung für die Aufstellung des zweiten Aktionsplans Berücksichtigung.

„Inklusion, die nicht nur für Partizipation, Teilhabe und Selbstbestimmung steht, sondern auch für Solidarität, beginnt vor allem zunächst in unseren Köpfen. Ich bekenne mich aus tiefster Überzeugung zur UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen und somit zu einer inklusiven Gesellschaft“, betont die behindertenpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion Andrea Tschacher. „Menschen mit Behinderungen stehen teilweise täglich noch immer vor Schwierigkeiten, gleichberechtigt teilzuhaben, und zwar alle Lebensbereiche betreffend. Auch werden sie oftmals durch faktische Unwissenheit noch immer benachteiligt – genau das darf aber nicht passieren“, so Tschacher weiter.

„Als Landtagsabgeordnete und behindertenpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion werde ich mich engagiert und mit viel Herzblut bei der Fortschreibung des Landesaktionsplans einbringen und zwei offene Ohren für die Interessen und Belange der Menschen mit Behinderungen haben. Ich möchte ein Land des Miteinanders – Menschen mit und ohne Behinderungen sollen die gleichen Chancen in unserer Gesellschaft haben“, so Andrea Tschacher abschließend.

Die Unterlagen zur Auswertung des ersten Landesaktionplanes und zum Aufstellungsprozess werden ab Mitte Juni 2020 im Landesportal unter https://schleswig-holstein.de/barrierefreiheit veröffentlicht. Eine Version des Berichtes in Leichter Sprache und ein DGS-Video werden Ende Juni 2020 folgen.

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